Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Modediscounter kik
20.05.2009 | 20:58 Uhr 2009-05-20T20:58:00+0200
Dortmund. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt gegen den Modediscounter kik aus Bönen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Bundesdatenschutzgesetz. Das Unternehmen soll die Bonität seiner Mitarbeiter überprüft haben.
Der Textildiscounter Kik soll über längere Zeit regelmäßig die Finanzlage seiner Mitarbeitern überprüft haben. Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt gegen das Unternehmen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Bundesdatenschutzgesetz, wie eine Sprecherin der Anklagebehörde am Mittwoch auf Anfrage sagte. Sie bestätigte damit einen Bericht des Westdeutschen Rundfunks. Auslöser der Ermittlungen sei eine Anzeige der nordrhein-westfälischen Datenschutzbeauftragten gewesen. Kik teilte mit, man wolle bis zur juristischen Klärung des Sachverhaltes keine weitere Stellungnahme abgeben.
Abfrage aller Mitarbeiter finde «nicht mehr» statt
Dem Bericht zufolge hatte Kik über längere Zeit bei der Wirtschaftsauskunftei Creditreform Auskünfte über die Bonität seiner Mitarbeiter eingeholt. Damit habe sichergestellt werden sollen, dass Mitarbeiter «mit negativen Einträgen nicht in sensiblen Arbeitsbereichen eingesetzt werden», zitierte der Sender das Unternehmen. Dazu gehöre etwa die Arbeit an der Kasse. Mittlerweile finde eine Abfrage aller Mitarbeiter «nicht mehr» statt.
Die Staatsanwaltschaft sieht sich derzeit noch «weit entfernt» von einer Bewertung der Vorgänge. Man wolle die Sache nun prüfen und die Argumente hören - unter anderem müsse geklärt werden, welche Daten genau erhoben worden seien und ob es dafür ein besonderes Interesse gegeben habe. Von einer «großen Geheimhaltung» könne bei dem Geschehen bei Kik jedenfalls nicht die Rede sein. (ddp/ap)
13:40
#12: Und jeder Container aus Indien und China wird erstmal genau unter die Lupe genommen, inklusive chemischer Analysen. Dann hat sich das Problem KiK und Co von selber erledigt und viele ungelernte Arbeitskräfte finden dann wieder einen Job in Deutschland, denn Qualität können wir und nicht der Billigchinese.
06:08
na so langsam,
brauchen wir eine Art Lebensmittelkontrolleure in Sachen Datenschutz für Firmen..!
22:18
Was regt man sich hier auf?
Wer heute einen Job haben will, dem wird eine Schufaauskunft abgepresst - wenn er den Job haben will!
So sieht die Wirklichieit aus!
Was will da diese komische Staatsanwaltschaft, die sowieso nur absolut klare Fälle von möglichst kleinen Leuten, die sich nicht adäquat wehren können verfolgt?
21:11
KIK ist übrigens Tengelmann. Würde mich nicht wundern wenn es bei Tengelmann, bzw. deren Firmen. Obi, Kaisers, a&P, Plus genau so gemacht würde.
20:09
#2 #8
Na Kik ist auf jeden Fall schon mal ein Anfang - das Perverse ist, dass die genau diejenigen als Kunden wollen, die sie aber nicht an der Kasse haben wollen und bei den Löhnen, die die zahlen spekulieren die ebenfalls auf diejenigen, die ganz unten sind.
20:03
#2
Recht haben Sie! - Aber was soll ich noch alles boykottieren? - LIDL, Schlecker, KiK etc. Bei den anderen sieht es wahrscheinlich auch nicht besser aus. Selbst meine teuren ADIDAS-Schuhe, beim Traditions-Schuhhersteller DEICHMANN gekauft, kommen aus Taiwan (Arbeitsbedingungen?). Ich fühle mich da einfach ohnmächtig.
18:03
So wie die kontrollieren, sollen bitte auch die Ordnungsämter bei kik Proben ziehen.
Da bibt es bestimmt genug zu beanstanden, Farben,Geruch,Chemie,Kindertauglichkeit.
Also liebe Kontrolleure vom Amt, macht euch auf den Weg.
KIK wartet. Da gibt es ne Menge Ware zu prüfen.
Und danach, jeden Tag eine Schlagzeile.
17:57
Sach ma, haben die in der KIK-Chefetage eigentlich alle Narrenfreiheit???
Wir kaufen schon lange nicht mehr bei KIK ein...
Und, warum zahlt KIK keine Mindestlöhne???
Ganz einfach, die CDU will ja keine Mindestlohne...
17:42
Ich doch klar, jeder der nicht genug verdient ist ein Ladendieb. Traurig nur das genau diese Firma einen Hungerlohn bezahlt. Was wir brauchen ist eine Änderung des Datenschutzgesetzes. Jeder muß das Recht haben seine persönlichen Schufa Daten zu sperren. Nur noch schriftlicher Genehmigung dürfen diese Daten abgefragt werden. Nicht so wie es heute ist. Jeder Idiot darf die Daten abfragen. Nach 2 Wochen wird die Abfrage gelöscht und man erfährt nie das es eine Abfrage solcher Art gab.
17:33
Bevor ich bei KiK einkaufe, laufe ich eher nackt durch die Gegend. Bei Ebay gibt es auch günstige, gute und gebrauchte Kleidung!