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MSV Duisburg

Auch Kweuke geht nach Cottbus

Duisburg, 22.06.2009, Dirk Retzlaff
Duisburg. In der Kritik steht Manager Bruno Hübner vom MSV Duisburg. Am Montag unterschrieb ein weiterer Spieler von Hübners Kandidatenliste bei der Konkurrenz. Leonard Kweuke wechselt zu Energie Cottbus. "Wir haben uns für David Strihavka entschieden", sagte Hübner dazu.

Die Kommentare vieler aufgebrachter Fans in Internetforen und Leserbriefen prallen an MSV-Manager Bruno Hübner nicht so einfach ab. „Ich kann die Menschen sogar ein Stück weit verstehen”, so der 48-Jährige, der seit der geplatzten Brzenska-Verpflichtung in der öffentlichen Kritik steht.

Am Montag bemühte sich Hübner um eine optimistische Sichtweise der Dinge. „Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Mannschaft aufbieten können, die sogar noch stärker als die aus der letzten Rückrunde sein wird – vorausgesetzt, wir schaffen es, Änis Ben-Hatira zu halten.”

Yankow kommt erst am Montag

Gestern unterschrieb erst einmal ein weiterer Spieler, der beim MSV auf der Kandidatenliste stand, beim Liga-Konkurrenten Energie Cottbus. Der Erstliga-Absteiger verpflichtete Stürmer Leonard Kweuke, der zuletzt bei Eintracht Frankfurt im Kader stand. Haben die Lausitzer nach Brzenska MSV-Manager Bruno Hübner den zweiten Spieler weggeschnappt? Hübner widerspricht vehement: „Ich habe mich am Sonntagabend mit Trainer Neururer ausgetauscht. Wir haben uns entschieden, David Strihavka zu verpflichten und haben deshalb Kweuke abgesagt”, so Hübner. Der Manager geht davon aus, „dass Dorge Kouemaha bei uns bleibt. Deshalb können wir auch nur einen neuen Stürmer verpflichten.” Dass der Strihavka-Wechsel noch platzen kann – der Stürmer hatte auf der Internetseite seines Stammvereins Viktoria Pilsen erklärt, nicht nach Duisburg wechseln zu wollen – glaubt Hübner nicht. Hübner: „Wir sind uns einig. Das geht in dieser Woche noch klar.”

In Sachen Chavdar Yankov sind laut Hübner alle Formalitäten erledigt. Der Mittelfeldspieler von Hannover 96, der auf Leihbasis zum MSV kommen soll, muss allerdings noch den Medizincheck bestehen. Die Untersuchung war ursprünglich für diese Woche vorgesehen, doch Yankov weilt noch in seinem Heimatland Bulgarien. Nun soll sich der technisch versierte Nationalspieler, der zuletzt mit einem Mittelfußbruch außer Gefecht war, am Montag in Duisburg den Medizinern stellen.

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