SPD will schnelle Vermittlung bei Hartz IV
14.12.2010 | 14:18 Uhr 2010-12-14T14:18:00+0100
Berlin.Die Blockade der Hartz-IV-Reform im Bundestag scheint unausweichlich zu sein. Angesichts dessen erklärt sich die SPD jedoch zu einer schnellen Vermittlung bereit. Allerdings unter ihren Bedingungen.
Die SPD zeigt sich angesichts der wahrscheinlichen Blockade der Hartz-IV-Reform am Freitag im Bundesrat offen für ein schnelles Vermittlungsverfahren. „Wir stehen für eine Lösung parat. Die Verhandlungen im Vermittlungsausschuss könnten von unserer Seite aus sofort nach der Bundesratssitzung beginnen“, sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig am Dienstag im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd. Die SPD lasse sich aber nicht erpressen und werde weiter dafür kämpfen, dass mehr Kinder als bisher unterstützt würden.
Zuvor hatten Politiker von Union und FDP bereits vorgeschlagen, dass im Falle eines Scheiterns der Reform am Freitag in der Länderkammer bereits fristgemäß am 23. Dezember im Vermittlungsausschuss verhandelt werden könnte. Die Reform war vom Bundesverfassungsgericht bis zum Jahresende verlangt worden und sieht eine Erhöhung des Hartz-IV-Regelsatzes für Erwachsene um fünf Euro vor.
SPD wirft von der Leyen Tatenlosigkeit zu
Schwesig forderte, das Bildungspaket müsse mindestens auch für die Kinder aus Geringverdienerfamilien gelten, die auf staatliche Hilfe angewiesen seien, und nicht nur für Hartz-IV-Familien. Jede Schule brauche mindestens einen Schulsozialarbeiter. Zudem müsse der Regelsatz sauber berechnet „und nicht nach Kassenlage klein gerechnet sein“. Ferner müsse es „endlich einen gesetzlichen Mindestlohn“ geben, damit die Menschen von ihrer Arbeit auch leben könnten.
Die Sozialministerin Mecklenburg-Vorpommerns kritisierte, Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen „hätte schon lange die notwendigen Nachbesserungen am Gesetzentwurf vornehmen können“. Die SPD-Vorschläge lägen seit Monaten auf dem Tisch. „Frau von der Leyen hat ein Jahr tatenlos verstreichen lassen und erzeugt nun künstlichen Druck“, betonte sie. Die CDU-Politikerin habe selbst „des öfteren öffentlich kundgetan, dass sie ihre unzureichenden Vorschläge so oder so zum 1. Januar 2011 umsetzen werde“. Schwesig resümierte: „Wenn sie den politischen Willen hätte, könnte sie das auch tun. Doch stattdessen spielt sie nun ein durchsichtiges parteipolitisches Spiel auf Kosten der Ärmsten.“ (dapd)
18:15
@18....also jedem wäre der Humor bei dieser Fahrt vergangen....das sind keine Stammtischparolen. Ich war Begleitperson und arbeite im Sozialbereich. Aber egal...wirst schon recht haben
18:14
Leiharbeitstarifverträge christlicher Gewerkschaften nichtig
http://de.news.yahoo.com/2/20101214/tbs-leiharbeitstarifvertraege-christlich-f41e315.html
18:10
Die SPD regierten Kommunen wollen die Reform. Sie wollen die Unterkunftskosten drücken. Im Januar bereits werden viele Familien im Zeltlager wohnen, Chipkarte für 1 Stunde Musikunterricht am Zeltplatz inklusive.
18:02
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17:45
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17:34
@7 und dessen Belächler
Was hier beschrieben wird ist Alltag an fast jeder Haupt- oder Gesamtschule in sozialen Brennpunkten.
Da von den Eltern nur in den seltensten Fällen ein Bütterchen geschmiert und Wasser abgefüllt wird, werden die völlig überteuerten Brötchen aus der Mensa haufenweise gekauft oder es wird der illegale Weg über Anbieter außerhalb der Schule gewählt.
Für viele der bessere Weg, denn dann kann man noch mal kurz ins I-Phone quatschen.
An alle Weltfremden: Bitte einmal an deutschen Schulen einen Überblick verschaffen, was die Hartzer-Kinder alles dabei haben oder sich kaufen können.
17:15
#7 von JvTexas
Diese Einlassung ist komplett erfunden.
17:07
Hartz IV für die, die hier noch nie gearbeitet haben und die frühere Arbeitslosenhilfe für alle, die sich entsprechende Versicheurngsleistungen erarbeitet haben.
Trennung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe.
17:02
@ 7 von JvTexas , am 14.12.2010 um 15:34
Das es so lustige Typen wie Dich noch gibt?! :-)
Erstaunlich.
Aber es soll ja auch noch Menschen geben, die die Erde für den Mittelpunkt des Universums halten. *Lach!*
17:00
Leyen hat getäuscht und getrickst, nie die Details offengelegt, wie es die Richter fordern. Sie wird wieder durchfallen. Die Berechnung stimmt hinten und vorn nicht. Es ist nach Gutdünken gemacht wie auch die Renten nach Gutdünken erhöht bzw. gekürzt werden. Verbrecherisch.