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Seehofer bleibt bei Euro-Rettung hart

08.07.2012 | 09:04 Uhr

CSU-Chef Horst Seehofer lehnt Zugeständnisse bei der Euro-Rettung ab. "Unsere Grenzen sind klar", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" laut Vorabbericht. Die deutsche Haftungsobergrenze dürfe nicht verändert werden, Garantien und Zahlungen gebe es nur bei Reformen als Gegenleistung und Hilfen an Banken seien an Auflagen geknüpft.

Hamburg (dapd). CSU-Chef Horst Seehofer lehnt Zugeständnisse bei der Euro-Rettung ab. "Unsere Grenzen sind klar", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" laut Vorabbericht. Die deutsche Haftungsobergrenze dürfe nicht verändert werden, Garantien und Zahlungen gebe es nur bei Reformen als Gegenleistung und Hilfen an Banken seien an Auflagen geknüpft. "Für eine Abweichung von diesem Stabilitätspfad gibt es in der CSU keine Mehrheit", sagte Seehofer.

Seine angebliche Drohung mit einem Koalitionsbruch sorgte weiter für Kritik. "Konservativen würde man weniger verzeihen, wenn sie sich aus der Verantwortung stehlen", sagte Unionsfraktionsvize Johannes Singhammer (CSU). Der ehemalige CSU-Chef Erwin Huber mahnte: "Die große Mehrheit der CSU-Wähler will diese Koalition und diese Kanzlerin - und keine politischen Experimente."

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