Schweinegrippe-Patient infizierte weitere Menschen
30.04.2009 | 16:20 Uhr 2009-04-30T16:20:00+0200
München. Die Schweinegrippe in Deutschland greift offenbar langsam um sich: Ein an dem Virus erkrankter Mann aus Bayern hat in der Klinik möglicherweise zwei weitere Menschen angesteckt. Auch in Spanien gibt es einen ähnlichen Ansteckungsfall. Die EU ringt noch nach einem abgestimmten Vorgehen.
Die Schweinegrippe ist möglicherweise erstmals innerhalb Deutschlands übertragen worden. Eine Krankenschwester und ein ehemaliger Zimmernachbar eines 37-Jährigen, der das Virus aus Mexiko eingeschleppt hat, könnten infiziert worden sein, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. Bislang sind drei Grippe-Fälle in Deutschland bestätigt.
Den beiden unter Umständen an Schweinegrippe Erkrankten, einer 37-Jährigen aus dem Landkreis Landshut und einem Mann aus dem Landkreis Straubing-Bogen, geht es den Behörden zufolge gut. Das Untersuchungsergebnis, ob sie sich wirklich infiziert haben, wurde noch für Donnerstag oder den morgigen Freitag erwartet.
Kein Fieber mehr
Der im Regensburger Uniklinikum wegen Schweinegrippe behandelte Patient, dessen Infektion bereits bestätigt ist, lag den Angaben zufolge zuvor einige Tage im Krankenhaus Mallersdorf. Dort habe sich wahrscheinlich eine Krankenschwester angesteckt, teilte das Landratsamt Landshut mit.
Der 37 Jahre alte Schweinegrippe-Patient hatte dem Uniklinikum zufolge am Donnerstag kein Fieber mehr und befand sich in einem «stabilen klinischen Zustand». Ein am Aufnahmetag abgenommener Test auf Influenza sei negativ ausgefallen, «so dass davon ausgegangen werden kann, dass die infektiöse Phase der Erkrankung inzwischen vorüber ist. Vorsichtshalber wird der Patient jedoch weiterhin streng isoliert», erklärte die Klinik.
Alle drei Erkrankten auf dem Weg der Genesung
Bei der zweiten Schweinegrippe-Patientin aus Bayern, einer Frau aus Kulmbach, hatte die Landesregierung am Mittwoch von einer vollständigen Genesung gesprochen. Auch der dritten Erkrankten, einer 22-Jährigen aus Hamburg, geht es nach Angaben des Uniklinikums den Umständen entsprechend gut. Ein Verdachtsfall bei einer Kontaktperson der Frau bestätigte sich nicht.
Auch in Spanien hat sich zum ersten Mal ein Mensch mit dem Grippevirus angesteckt, der zuvor nicht in Mexiko war. Unter den 87 Verdachtsfällen - 13 Fälle wurden bislang bestätigt - befindet sich ein Patient, der zuvor nicht nach Mexiko gereist war und sich bei seiner Freundin angesteckt hatte, die aus dem Land zurückgekommen war.
Weltweit sind laut WHO inzwischen mindestens 236 Erkrankungen eindeutig auf den Erreger der Schweinegrippe zurückzuführen.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt äußerte sich besorgt, «weil wir auch in den letzten Tagen eine sehr starke Dynamik haben», sagte sie im ARD-Morgenmagazin. Überall auf der Welt träten auch bestätigte Verdachtsfälle auf. «Wir müssen wachsam sein.»
RKI-Präsident Jörg Hacker mahnte trotz der Erhöhung der Warnstufe durch die Weltgesundheitsorganisation WHO zu Besonnenheit. «Wir sehen im Moment keinen Grund zum Aktionismus, keinen Grund zur Panik», sagte er. In Deutschland gebe es weiter drei Infektionen und derzeit acht Verdachtsfälle. Es bestehe «kein Risiko für die Allgemeinbevölkerung», wohl aber für Bundesbürger, die aus Mexiko kämen oder Kontakt zu Mexiko-Reisenden hätten.
Warnung vor Selbstbehandlung
Hacker sagte, die Medikamente gegen Schweinepest seien verschreibungspflichtig. Er riet eindringlich von einer Selbstbehandlung ab. «Mit falscher Dosierung könnten resistente Varianten angereichert werden.» Hacker teilt die Einschätzung, dass die Schweinegrippe auch in Deutschland zu Todesfällen führen kann. Schon eine Grippewelle, wie sie jedes Jahr über das Land hinwegziehe, habe 5.000 bis 15.000 Todesfälle zur Folge.
Die EU-Gesundheitsminister berieten am Donnerstag in Luxemburg über die Schweinegrippe. Vom Tisch ist ein Vorschlag Frankreichs, alle EU-Flüge nach Mexiko auszusetzen. Der tschechische EU-Vorsitz sowie Deutschland und Spanien wiesen dies bei dem Krisentreffen in Luxemburg zurück. Die tschechische Gesundheitsministerin Daniela Filipiova sagte, die Entscheidung zur Unterbrechung von Flügen solle jedem einzelnen Mitgliedstaat überlassen bleiben. Schmidt plädierte dafür, nach Modell der Lufthansa Ärzte mit an Bord zu nehmen. (ap/afp)
10:41
Zu Unterschieden der Aufgreifkriterien von Schweinegrippe und dem Krankheitsbild Influenza informiert med2click.de. Wie bei einem Fußballspiel veranlassen die Position und Phase Aktionen.
00:47
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23:37
Die Grippewelle, ein Mrd. Geschäft, was ruckzuck
zum Selbstläufer wird, dank der Zeitung, die den Panikscheiss mitmacht.
zum um die Ecke, Ecke, Ecke kotzen.
Was sind schon ein par tausend Menschenleben wert. Jeden Tag wir abgetrieben, weil es gerade nicht in die Lebensplanung passt und ich, uppps, mal nicht aufgepasst habe. Bei Grippe geben die Ärzte vor leben retten zu wollen, bei Abtreibungen, wegen Bagatellen, verdienen sie mal ganz gerne am Tod. Welch eine Doppelmoral.
Wie gesagt, es ist ein Mrd. Geschäft, was trotz Wirtschaftskrise bestens floriert. Ärzte, Apotheker, Pharmakonzerne, der Staat, alle verdienen sie innerhalb von wenigen Wochen Mrd., nah dafür kann man schon mal ein bisschen kreativ werden und die Tatsachen soweit überspitzen, dass auch alle Angst haben und teure Pillen schlucken oder sich eine Nichtsbringende Impfung in den Allerwertesten jagen lassen, egal ob es hilft, Hauptsache der Rubel rollt.
Einfach nur zum Abkotzen
19:36
Traurig, schaurig das Ganze. Und der große Grieche, der Mann, der zwanzig Jahre seines Lebens in die Erforschung eines einfachen, pflanzlichen Mittels CYSTUS052 Pandalis gesteckt hat, der bewiesen hat, dass völlig ohne Nebenwirkungen und sogar vorbeugend dieses Bio-Mittel jedem Virus den Garaus macht, wird jetzt, wo er die Chance zum Durchbruch hätte, wieder einmal nicht ernst genommen, wie bei Vogelgrippe auch schon. Ich war dabei, als in einem Feldversuch eine Schafherde in 2007 durch dieses Mittel vor dem Erreger der Blauzungenkrankheit geschützt wurde. Ergebnis: Ein Verriß in der Bild und der Schäfer durfte seine Schafe nicht verkaufen, weil sie ein für den Menschen zugelassenes Nahrungsergänzungsmittel bekommen hatten, das die Zulassung für den Einsatz bei Tieren nicht hatte!
Es ist zum K....
19:22
Ja, ja, die Finanz-, Wirtschafts- und Beschäftigungskrise wird überdeckt von , na, erraten: DER SCHWEINEGRIPPE!
19:15
Wenn die Schweinegrippe angeblich so ansteckend ist, verstehe ich nicht, warum solange darüber diskutiert wird. Alle Menschen die aus Mexico kommen, in Quarantäne für mindestens 1 Woche stecken. Wenn so verfahren wird, kann die Schweinegrippe auch nicht um sich greifen. Aber unsere Politiker und Politikerinnen müssen ja eine Daseinsberechtigung haben und tagelang eine Diskussion führen. Weiterhin müßte ganz bestimmt auch noch eine Kommission eingestellt werden, die ein Gutachten erstellt und damit noch mehr Steuergelder verschwendet werden können.
18:51
Oh Mann! Ist ja echt heftig, wie das um sich greift! Jemand hat MÖGLICHERWEISE zwei Leute angesteckt.
Wenn dann im Herbst die normale Grippewelle anrollt, möchte ich auch gerne einen ähnlich langen Bericht, sobald jemand, der schon wieder auf dem Wege der Besserung ist, möglicherweise zwei weitere Leute angesteckt haben könnte. Ganz schön gruselig, das ganze.
18:11
@ #2
Toll ! Und das, ohne den Werbeetat zu belasten !
Panik machen die Medien, und die Werbung gibt´s
von WHO und Politik gratis.
(Tamiflu, Tamifluhuhu - eine Pille, und gesund bist duhuhu. Freundlich lächelde Gesundheitsministerin im Abspann).
Angesichts der (vermeindlich) Toten sollte man keine Witze machen. Allerdings finde ich den Hype der daraus entstanden ist, zum um die Ecke Kotzen. Angesichts der AIDS-Kranken und Waisenkinder auf dem Afrikanischen Kontinent.
Nur mal so als Beispiel.
17:23
Neues von der Schweinepanik-Front:
Alles läuft bestens.
... Immerhin schätzt Goldman Sachs, dass die Grippewelle den Roche-Gewinn im laufenden Jahr mit rund einem Prozent je Aktie begünstigen könnte. Bei Glaxo Smithkline halten die Analysten sogar drei Prozent für möglich. ...
www.faz.net
http://www.impfkritik.de/grippe/index.php
Die Vogelgrippe-Tamiflu-Kampagne brachte Roche 2.600.000.000€. (2,6Mrd.)
Geschäftsmodell: Mehr Panik, mehr Umsatz.
Primitiv und menschenverachtend (humanistisch), funktioniert aber prima.
17:00
ich fage ,ob das Belueftungssysthem in Flugzeugen,von dem man hoert dass die Filter nicht oft genug ausgewechselt werden,Grippeviren aus anderen laendern ,z.B. Mexico ,mitfuehren und verbreiten koennte.?