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Schulze hält Änderung bei Hochschulpakt für Mogelpackung

28.06.2012 | 16:05 Uhr

Forschungsministerin Svenja Schulze kritisiert die angekündigte Aufstockung des Hochschulpakts als Mogelpackung. Die zusätzlichen 664 Millionen Euro für das Haushaltsjahr 2013, die Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) "als Wohltat für die Studierenden und Hochschulen verkauft", seien nichts weiter als die vertraglich vereinbarte Finanzierung des Hochschulpakts durch den Bund.

Düsseldorf (dapd-nrw). Forschungsministerin Svenja Schulze kritisiert die angekündigte Aufstockung des Hochschulpakts als Mogelpackung. Die zusätzlichen 664 Millionen Euro für das Haushaltsjahr 2013, die Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) "als Wohltat für die Studierenden und Hochschulen verkauft", seien nichts weiter als die vertraglich vereinbarte Finanzierung des Hochschulpakts durch den Bund, sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag in Düsseldorf.

Bund und Länder hatten vor einigen Jahren in dem Pakt vereinbart, die Zahl der Studienplätze auszubauen. Der Ansturm auf die Hochschulen fiel jedoch größer aus als damals erwartet, auch wegen des vorläufigen Endes der Wehrpflicht und der doppelten Abiturjahrgänge in mehreren Ländern.

dapd

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