Schröder lädt Manager zum Quotengespräch
31.01.2011 | 09:48 Uhr 2011-01-31T09:48:00+0100
Berlin. Sollen Unternehmen gesetzlich verpflichtet werden, den Anteil der weiblichen Führungskräfte auf eine Quote von 30 oder 40 Prozent zu erhöhen? Dies ist in der Koalition umstritten. Die Frauen- und Familienministerin Kristina Schröder will darüber nun mit Spitzenmanagern diskutieren.
Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will ihre umstrittenen Pläne für eine flexible Frauenquote mit Spitzenmanagern abstimmen. „Wir planen, im März Vorstände von deutschen Unternehmen einzuladen und mit ihnen das zu diskutieren“, sagte Schröder am Montag in der ARD. Die Konzerne könnte dabei auch noch ihre Ideen einbringen, wie der Frauenanteil in Chefetagen erhöht werden könnte.
Zugleich verteidigte Schröder ihren Vorschlag für eine flexible Frauenquote im Rahmen einer gesetzlichen Regelung: „Meine Lösung ist wirklich eine marktwirtschaftliche Lösung, eine Lösung, die auf den Wettbewerb zwischen den Unternehmen setzt und eben keine staatliche Einheitsquote quer über alle Branchen hinweg.“ In der Koalition ist eine gesetzliche Frauenquote höchst umstritten: FDP-Generalsekretär Christian Lindner und Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) lehnen eine Regelung ab. Dagegen plädierte Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Wochenende für eine gesetzliche Regelung noch in diesem Jahr. Demnach soll eine 30-Prozent-Mindest-Quote für Männer und Frauen gleichermaßen eingeführt werden, was über Schröders Pläne hinausgeht. Zu den konkurrierenden Initiativen innerhalb der Koalition sagte Schröder: „Es ist durchaus normal, dass es da noch andere Vorschläge gibt. Aber jetzt wollen wir doch mal sehen, was am Ende dabei rauskommt.“ dapd
21:30
Nicht das Geschlecht, die Fähigkeiten sollten bei der Besetzung von Spitzenplätzen entscheidend sein. Hat eine Frau die höhere Qualifikation ist sie einem männlichen Bewerber vorzuziehen. Man darf aber nicht den Fehler begehen Quoten zu erhöhen nach dem Motto egal wie, hauptsache Quote erfüllt..
21:26
Frau Schröder ist 33 Jahre alt, hat bis 2002 studiert (u.a. Politikwissenschaften, Philosophie etc.) und ist seit 2002 Bundestagsabgeordnete. Im Klartext : diese Frau hat noch nie irgendeine Erfahrung in Sachen Wirtschaft vorzuweisen und will sich jetzt mit Spitzenmanagern auf eine Stufe stellen. Sie spricht von der Quote wie der Blinde von der Farbe. Ach ja....... sie hat mit einer Studie über Gerechtigkeit als Gleichheit promoviert, in der untersucht wird wie sich die Wertvorstellungen der CDU-Bundestagsabgeordneten von denen der übrigen CDU-Mitglieder unterscheiden. Uiiiiiiiiiiiii, das ist ja noch wichtiger als die Zwangs-Quote !!!
18:29
Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden: es ist nicht genug, zu wollen, man muss es auch tun. Johann Wolfgang von Goethe
17:16
Die von Frau Schröder geforderte Frauenquote ist eine Beleidigung für alle gut ausgebildete Frauen und eine Diskriminierung aller begabten Männer. Kein namenhaftes Unternehmen wird heute mehr auf eine starke Führungskraft verzichten nur weil sie eine Frau ist. Das ist Schnee von gestern.
Eine Frau die auf Grund einer gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote eingestellt wird muss immer mit dem Misstrauen und den Zweifeln ihres Team rechnen.
Das es mehr Männer als Frauen in Führungsaufgaben gibt liegt daran das sich mehr Männer als Frauen auf solch einer Stellenausschreibung bewerben.
15:41
Wenn doch alle in der Politik und in der Wirtschaft die weiblichen Führungskräfte besonders fördern wollen, dann sollen sie doch einfach mal damit anfangen, anstatt immer weiter zu debattieren. Insbesondere zur stärkeren Förderung von Frauen in dem Staatsunternehmen Deutsche Telekom AG bedarf es keiner gesetzlichen Quote - sondern nur eines Anrufes des zuständigen Ministers bei Herrn Obermann verbunden mit der Frage, ob er bei der nächsten Hauptversammlung wiedergewählt werden will.
13:59
Dieses Küken nimmt doch niemand ernst.
Wann werden eigentlich die wirklichen Probleme in Deutschland von den Politikern in Angriff genommen?
12:56
Nur gut, daß wir offensichtlich in Deutschland keine wirklichen Probleme haben! Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
12:23
Solange hier nur nach einer Frauenquote für Führungskräfte geschrieen wird, ist die Diskussion nicht ernst zu nehmen. Entweder überall eine Frauenquote (ja, auch im Hoch- und Tiefbau) oder nirgends.
12:09
Die Frau macht sich bei den Managern lächerlich.
11:53
Und was ist mit der Behindertenquote und der Schwulen- und Lesbenquote? Auch eine Katholikenquote und eine Froschquote wäre nicht schlecht... (Ironie aus)