Schlecker bezeichnet seine Kunden als ungebildet
25.10.2011 | 18:22 Uhr 2011-10-25T18:22:00+0200
Essen.Mit seinem deutsch-englischen Unternehmensmotto hatte Schlecker für viel Spott gesorgt. Ein Konzernsprecher begründet den Slogan mit dem Bildungsniveau seiner Kunden. Dieses sei „im unteren bis mittleren Bildungsniveau“ angesiedelt.
„For You. Vor Ort“ - Das Unternehmensmotto der Drogeriekette Schlecker hatte für viel Spott und Unmut gesorgt. Besonders Sprachwissenschaftler fühlten sich von dem „Denglisch“ des Konzerns abgeschreckt. Auf eine Unterschriftenaktion reagierte der Konzern nun mit der Rechtfertigung, seine Kunden seien „im niederen Bildungsniveau“ angesiedelt.
Auf Facebook machte der Brief schnell Furore. Die Fachzeitschrift „Deutsche Sprachwelt“ war mit einer „engagierten Zuschrift“ an den Drogerie-Konzern herangetreten. Florian Baum, Leiter der Unternehmenskommunikation, antwortete ausführlich - und begründete die Wahl des Unternehmensmottos.
„Niederes bis mittleres Bildungsniveau“
Er selbst fühle sich „als Geisteswissenschaftler“ ebenfalls „der Stiltugend der Latinitas“ verpflichtet. Von seinen Kunden könne man das jedoch nicht sagen. Anders als die Unterzeichner des Briefes, unter denen er „Akademiker, Philologen und andere reflektierte Sprachverwender“ vermutet, gehörten diese den „übrigen 95 Prozent“ an.
In Anbetracht dieser Tatsache hätten sie mit „renommiertesten Marketing- und Marktforschungsagenturen“ zusammengearbeitet, die die Werbung auf das „niedrige bis mittlere Bildungsniveau“ des durchschnittlichen Schlecker-Kunden zugeschnitten hätten.
Motto soll im Gedächtnis bleiben und Gesprächsstoff liefen
Die Verbindung von deutsch und englisch sollen den Kunden im Gedächtnis bleiben und für „kontroversen Gesprächsstoff“ sorgen. Baum dagegen sieht sich offenbar eher auf der intellektuellen Ebene der Unterschriften-Aktivisten. Er nehme den Protest „mit Sympathie zur Kenntnis“ - am Unternehmensmotto wolle er jedoch „aus den dargelegten Gründen“ nichts verändern.
14:46
meine A. Schleckers Anwalt sitzt im Arbeitgeberverband
14:45
92 93 geschmacklos............
Patrick Hacker -schon versucht längst überffällige Überstunden ausbezahlt zu bekommen? Geht nur über Anwalt - Danke an Verdi - Tarif wird gelobt wo? Kann ich nur lachen ohne Verdi geht nichts. A. Schlecker sitzt doch glaube im Arbeitgeberverband und nutzt jede Möglichkeit Schleckers Vermögen zu schützen, wer kann sich auch soeinen Anwalt wohl leisten. Weiter sieht man anhand der Umsätze das Schlecker mehr und mehr Kunden verliert. Siehe auch die Liste der reichsten Deutschen...viel verloren. Schlecker muß sich sich einfach positiver darstellen, dazu gehört auch der Umgang mit dem Personal, DM und andere haben immer mehr als eine (r) Mitarbeiter und sind nicht alleine.
14:14
ich kauf wenn nur bei schlecker weil mir die verkäuferinnen leid tun... aus dem selben grund gehe ich ins bordell ..
14:12
tja... ich als proletarier habe einen großen gemüsegarten und n bisschen viehzeuch...
ich kaufe nicht bei schlecker ein und bin gut bedient.
er hat also unrecht..
14:08
Hoffentlich verliert der Anton noch mehr Kunden, und ich hoffe, das dieser Menschenausbeuter endlich Pleite geht...
13:43
Dann muss sich der eine oder andere beim nächsten Waschmittelkauf eben etwas dumm stellen, und bei blöden Fragen an der Kasse entsprechend dumm antworten...
Kann ja nicht so schwer sein für den einen oder anderen....
13:10
Man sollte sich mal fragen, ob vielleicht nicht nur die Schlecker-Kunden im unteren bis mittleren Bildungsniveau zu finden sind - sondern auch, ob derWesten vielleicht im unteren bis mittleren Bildzeitungsniveau angekommen ist.
Fakt ist: Schlecker hat seine Kunden nicht als ungebildet bezeichnet. Es wurde, wie ich schon schrieb, lediglich festgestellt, dass es sich zu großen Teilen um Kunden mit Haupt- oder Realschulabschluß handelt. Dies festzustellen, und mit dem Wort unteres bis mittleres Bildungsniveau zu beschreiben ist eine rein an Fakten orientierte Sache. Oder ist ein Realschulabschluß neuerdings ein hohes Bildungsniveau? Wohl kaum.
Schlecker hat seine Kunden demnach NICHT als ungebildet bezeichnet, sondern lediglich festgstellt, dass die eigenen Kunden nicht mehrheitlich Akademiker sind, und demnach über weniger Formalbildung verfügen als eben diese Gruppe. Wo ist also die Beleidigung?
Aber Hauptsache, derWesten hat eine Überschrift, die die Gemüter erregt. So sieht es doch aus.
12:52
Meine Güte, was für ein Aufstand wegen eines solchen Kalauers und der etwas unbeholfenen Einlassung.
Na ja - what shalls? (Der Wecker natürlich).
12:47
# 30....Sie wissen nicht was sie schreiben oder hören sie zum Schlecker Clan???ß
Ich habe schon seit der Zeit als so langsam heraus kam, was bei Schlecker so mit den Mitarbeiter geschiet und wie behandelt und bezahlt werden...mit den Füßen abgestimmt.....mein Credo Schlecker haben fertig..nein Danke
Mitarbeiter die im Notfall noch nicht einmal ein Telefon zur Hand hatten, weil damit privat telefoniert werden konnte....die Verkäuferinnen mußte im Geschäft nebenan..( Wenn es eins gab ) telefonieren auf eigene Kosten...so hat die Familie ihren eigenen Leuten vertraut.....sie haben die Löhne bezahlt die unter aller Sau waren....Monitor hat doch vor Jahren einen sehr guten Beitrag über diese Firma gebracht...die haben eine eigene Leiharbeitsfirma gegründet und die Leute so an die die Schlecker Filialen vermittelt...haben das noch abgestritten und in den offiziellen Papieren stand dann doch der Name Schlecker.....Sklavenhandel vor Ort.......
11:19
@Patrick_ hacker: Haha, und jetzt soll abgefeiert werden, dass den Untergebenen ein Mindeststandard sklavischen Lebens gegönnt wird?
Dann steige ich doch glatt mal in die freie Marktwirtschaft mit ein: Ein Unternehmen, welches sich nur durch das Kleinhalten von Mitarbeitern in der oberen Gewinnzone hält, hat am Markt einfach nix verloren, weil es de facto keinen Bedarf für das Angebot gibt. Bude dichtmachen, was Anderes versuchen. Ende.