Scharfe Kritik der Kommunen an ver.di-Tarifforderung
13.02.2012 | 08:53 Uhr 2012-02-13T08:53:32+0100Die Kommunen haben die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach Lohnerhöhungen von 6,5 Prozent im öffentlichen Dienst scharf kritisiert. Eine solche Gehaltssteigerung würde "rund sechs Milliarden Euro im Jahr" kosten, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der "Rheinischen Post" (Montagausgabe).
Düsseldorf (dapd). Die Kommunen haben die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach Lohnerhöhungen von 6,5 Prozent im öffentlichen Dienst scharf kritisiert. Eine solche Gehaltssteigerung würde "rund sechs Milliarden Euro im Jahr" kosten, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Dies könnten Städte und Gemeinden "angesichts einer Gesamtverschuldung von rund 130 Milliarden Euro nicht schultern".
Landsberg fügte hinzu: "Unverhältnismäßige Mehrkosten für ihr Personal müssten die Kommunen durch Streichung freiwilliger Leistungen, höhere Gebühren oder Stellenabbau ausgleichen." Dringend notwendige Investitionen etwa in Kinderbetreuung und Bildung müssten dann zurückgestellt werden.
dapd