Sarrazin erhält immer mehr Rückendeckung
14.10.2009 | 16:21 Uhr 2009-10-14T16:21:00+0200
Berlin. Die Entmachtung des umstrittenen Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin stößt auf heftige Kritik bei Politikern von CDU und SPD. Der Schritt sei nicht nachvollziehbar, sagte der finanzpolitische Sprecher der Union. Auch die SPD sieht keinen Zusammenhang zu Sarrazins Ausländerschelte.
Politiker von CDU und SPD haben mit Kritik auf die Entmachtung von Thilo Sarrazin in der Bundesbank reagiert. Auch aus der Wirtschaft kam Rückendeckung für Sarrazin.
Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Otto Bernhardt, sagte der «Bild»-Zeitung: «Die Entmachtung ist nicht transparent und nicht nachvollziehbar, weil man ihm Bereiche weggenommen hat, die nichts mit seinen Aussagen zu tun haben.»
"Entmachtung nicht die richtige Sanktion"
Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Danckert kritisierte die Entscheidung der Bundesbank. Danckert sagte der Zeitung: «Über seine Äußerungen lässt sich sicherlich diskutieren. Aber eine Entmachtung, wie sie jetzt die Bundesbank vorgenommen hat, ist nicht die richtige Sanktion.»
Der frühere Chef des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Olaf Henkel, griff die Entscheidung der Bundesbank ebenfalls scharf an. «Eine souveräne, selbstbewusste und unabhängige Bundesbank» hätte nicht so «kindisch» auf die Aussagen reagieren dürfen, schrieb er in einem offenen Brief an Sarrazin. Die Reaktion sei «ein schlechtes Omen für die künftige Unabhängigkeit dieser Institution».
Der wegen seiner umstrittenen Äußerungen über türkische und arabische Zuwanderer in die Kritik geratene Bundesbankvorstand Sarrazin muss einen Teil seiner Zuständigkeiten abgeben. Die Deutsche Bundesbank beschloss am Dienstag eine neue Geschäftsverteilung im Vorstand. Danach gibt der seit Mai in dem Gremium sitzende ehemalige Berliner Finanzsenator mit sofortiger Wirkung den Bereich Bargeld ab. Sarrazin ist weiter zuständig für die Bereiche Informationstechnologie und Risiko-Controlling. Hintergrund sind Äußerungen Sarrazins in einem Interview, in dem er anderem gesagt hatte, ein Großteil der arabischen und türkischen Einwanderer sei «weder integrationswillig noch integrationsfähig». Dies hatte zu heftigen Protesten geführt. (ddp)
22:16
Es gab einmal ein Land, indem wurde Demokratie großgeschrieben.
Dieses Land war durch seine Geschichte so geprägt, dass sie liberaler sein wollte als der liberalster Staat dieser Welt.
Freiheit, freie Meinungsäußerung war das höchste Gut.
Wir nahmen Gastarbeiter auf, Sie gründeten hier Familien, wir gaben Ihnen Arbeit, Kindergeld, Wohnungen, deutsche Staatsbürgerschaft, das Recht wie ein Staatsbürger zu wählen, die Regierung mitzubestimmen.
Das alles gaben wir Ihnen, sie durften Ihre Gotteshäuser bauen, denmächst nahe des Kölnerdoms. ie plünder christliche Kirchen in Ihrem Land.
Sie bekommen amtliche Formulare in Ihrer Muttersprache. Bei der RAG sind so ziemlich alle Schilder in der türkischen Sprache übersetzt.
Wir tolerieren und akzeptieren sie.
Sie wohnen unter Ihresgleichen, Gettos entstehen. Parallelegesellschaften entstehen, sie gestehen es ein und geben es zu.
Türkische Mitbewohner leben seit einigen Jahrzenten in Deutschland und sind der deutschen Sprache nicht mächtig
Türkische junge Frauen werden nach Ihren Ehrenkodez getötet, heiraten Sie nicht Ihres gleichen.
Alles tolerieren wir.
Jetzt kommt ein Herr Sarrazin , spricht vielen aus der Seele, die Formulierung hätte nicht so deutlich ausfallen müssen, umso mehr wurde sie verstanden und ist angekommen.
Ein Akzent, ein Impulse, wenn auch ein scharfer.
Wird suspendiert, weil er das in Anspruch genommen hat, was wir den Emigranten seit Jahrzehnten als demokratisches Recht zugestehen.
Kritische Menschen, werden gefügig gemacht, man nimmt Ihnen Ihre Existenz, schüchtert Sie ein.
Es lebe die Demokratie!
Was ist mit den Menschenrechten, derer die es sich erlauben zu kritisieren
Es gab einmal ein Land, indem wurde Demokratie großgeschrieben.......
19:38
@43 dasKollektiv
Sie sollte man aus diesem Forum entfernen!
19:27
Wo eigentlich bleibt das Maulkorbgesetz für mutige Staatsbürger? Jeder, der seine Meinung offen sagt, wird entweder in die rechte Ecke gestellt; oder gemaßregelt. Besteht unser Volk eigentlich nur aus Jasagern ohne eigene Meinung? Ich hoffe nicht. Gab es vielleicht bei der Bundesbank, Kompetenzgerangel? Hat man sich um den Aufstieg zur EZB gestritten? Wie gesagt, es gibt nur einen Highlander...
22:46
Da braucht man nicht nur Berlin.
Jede Großstadt zeigt dass Sarrazin recht hat.
Ich kenne viele SPD - Sympathiesanten die diese Meinung teilen.
Ich komme aus dem Essener Norden.
Ein Spaziergang durch Altenessen erklärt alles
21:01
Bundeshorst,
entfernen Sie Sarrazin sofort von seinem Posten!!
20:33
Über die Wortwahl von Herrn Sarrazin kann man streiten, seine Darstellung ist aber nicht von der Hand zu weisen.
Der größte Teil der in Deutschland lebenden Türken wollen nicht integriert werden und bemühen sich auch nicht das zu ändern. Ihr Verhalten und öffentliche Reaktionen zeigen das Sie in bei den Integrationsbemühungen ausschließlich von uns Deutsche Zugeständnisse erwarten. Sie zeigen immer wieder auf dass sie die Rechte die ihnen in unserem Land eingeräumt werden kennen, die Pflichten aber nach ihren Regeln auslegen wollen.
Auch wenn es viele Deutsche nicht an zu sprechen wagen, die Mehrheit macht sich Sorgen um die Erhaltung unserer Kultur und unsere Rechte.
13:55
Schade das Sarrazin nicht neuer SPD Vorsitzender geworden ist, mit seiner Polemik würde er Lafontaine das Wasser abgraben!
Aber Sarrazin hat bis jetzt mit alle seiner Äußerungen recht gehabt!
12:40
Heute (15.10.2009) Titelseiten -Überschrift im Kölner Stadt-Anzeiger:
Jeder Dritte schwänzt Integrationskurs
Das zum Thema Sarrazin
21:26
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20:51
Deutschland ist auf dem Weg in eine Diktatur der ***********. Wer unbequeme Wahrheiten äußert wird einfach mundtot gemacht. traurig....