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Säure bei Clariant im Industriepark Höchst ausgetreten

20.07.2012 | 20:54 Uhr
Foto: /KEYSTONE/ddp images/AP

Zwei Tonnen der gesundheitsgefährdenden Aminoterephthalsäure sind in die Abwasserreinigung des Industrieparks Höchst in Frankfurt geraten. Möglicherweise seien bis zu 100 Kilogramm der Säure, die bei der Herstellung eines Zwischenprodukts für Pigmente als Nebenprodukt anfalle, in den Main geflossen, teilte die Chemiefirma Clariant am Freitag mit.

Frankfurt/Main (dapd). Zwei Tonnen der gesundheitsgefährdenden Aminoterephthalsäure sind in die Abwasserreinigung des Industrieparks Höchst in Frankfurt geraten. Möglicherweise seien bis zu 100 Kilogramm der Säure, die bei der Herstellung eines Zwischenprodukts für Pigmente als Nebenprodukt anfalle, in den Main geflossen, teilte die Chemiefirma Clariant am Freitag mit. Die Säure könne bei direktem Kontakt zu Reizungen der Augen, Haut und Atemorgane führen.

Wie es zu dem Säureaustritt kommen konnte, sei noch unklar. Prüfungen im Kläranlagenauslauf hätten aber keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Tier- und Pflanzenwelt gegeben. Auch für den Menschen bestehe wahrscheinlich keine Gefahr. Der Polizei zufolge wurde eine Rheinwarnung ausgelöst. Zu etwaigen Messergebnissen wollte sich ein Polizeisprecher zunächst nicht äußern.

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