Rot-Grün bringt Gesetz zum Jugendarrest auf den Weg
14.02.2012 | 16:42 Uhr 2012-02-14T16:42:21+0100NRW will als erstes Bundesland die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Gesetzesregelung zum Jugendarrestvollzug schaffen. Das rot-grüne Kabinett billigte am Dienstag einen entsprechenden Gesetzentwurf. Das Land will unter anderem mehr "individuell und altersgemäß zugeschnittene Freizeitangebote" schaffen.
Düsseldorf (dapd-nrw). NRW will als erstes Bundesland die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Gesetzesregelung zum Jugendarrestvollzug schaffen. Das rot-grüne Kabinett billigte am Dienstag einen entsprechenden Gesetzentwurf. Das Land will unter anderem mehr "individuell und altersgemäß zugeschnittene Freizeitangebote" schaffen.
Der Jugendarrest ist nach Justizangaben ein kurzfristiger Freiheitsentzug von mindestens zwei Tagen und höchstens vier Wochen. Er hat nicht die Rechtswirkung einer Strafe. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei rund zwei Wochen.
"Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich lohnt, mit den jungen Menschen zu arbeiten. Im Vordergrund steht ganz klar der Erziehungsgedanke", sagte Justizminister Thomas Kutschaty (SPD).
dapd