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Rosenmontagszüge verliefen aus Sicht der Polizei friedlich

21.02.2012 | 17:00 Uhr
Rosenmontagszüge verliefen aus Sicht der Polizei friedlich  (dapd)
Rosenmontagszüge verliefen aus Sicht der Polizei friedlich (dapd)

Die Rosenmontagszüge und die Karnevalsfeiern sind in Nordrhein-Westfalen überwiegend friedlich über die Bühne gegangen. Das Glasverbot und das konsequente Einschreiten gegen Krawallmacher hätten sich erneut bewährt, teilte die Polizei am Dienstag in Düsseldorf mit. Vier Randalierer wurden in Düsseldorf in Polizeigewahrsam genommen.

Köln/Düsseldorf (dapd-nrw). Die Rosenmontagszüge und die Karnevalsfeiern sind in Nordrhein-Westfalen überwiegend friedlich über die Bühne gegangen. Das Glasverbot und das konsequente Einschreiten gegen Krawallmacher hätten sich erneut bewährt, teilte die Polizei am Dienstag in Düsseldorf mit. Vier Randalierer wurden in Düsseldorf in Polizeigewahrsam genommen. Zehn Karnevalisten wurden wegen Körperverletzungen festgenommen, in Köln waren es 15 Karnevalisten.

Eine Zuschauerin wurde in Köln von einem Pferd gegen den Kopf getreten und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die 63-Jährige hatte auf der Zugstrecke Kamelle gesammelt, als das Pferd scheute und sie mit einem Huf am Rücken traf, wie die Feuerwehr mitteilte. Insgesamt rückte der Rettungsdienst am Rosenmontag zu 445 Einsätzen aus. Im Jahr davor waren es 500. Die Hilfsorganisationen behandelten 236 Patienten, von denen 60 in Krankenhäuser gebracht werden mussten.

Zudem musste die Polizei bei mehreren Schlägereien schlichten. 34 Anzeigen wurden in Köln wegen Körperverletzung erstattet, 25 Jecken wurden in Gewahrsam genommen.

In Düsseldorf rückte die Polizei zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag zu 3.092 Einsätzen aus. Im Vorjahr waren es 3.108. Am Rosenmontag waren in der Landeshauptstadt 900 Beamte im Einsatz.

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