Romney hofft auf Kehrtwende in Maine
11.02.2012 | 18:23 Uhr 2012-02-11T18:23:00+0100Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner hat Mitt Romney nach zuletzt drei Niederlagen am Samstag bei den Vorwahlen in Maine auf eine Kehrtwende gehofft. Vor vier Jahren gewann der frühere Gouverneur von Massachusetts die Abstimmung in dem US-Staat noch klar mit mehr als 50 Prozent. Dass es wieder dazu kommt, ist allerdings nicht sicher.
Portland (dapd). Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner hat Mitt Romney nach zuletzt drei Niederlagen am Samstag bei den Vorwahlen in Maine auf eine Kehrtwende gehofft. Vor vier Jahren gewann der frühere Gouverneur von Massachusetts die Abstimmung in dem US-Staat noch klar mit mehr als 50 Prozent. Dass es wieder dazu kommt, ist allerdings nicht sicher.
Dabei fällt die Vorwahl in Maine für Romney in eine kritische Zeit: Der ultrakonservative Außenseiter Rick Santorum hatte Anfang der Woche überraschend gleich drei Mal bei den Vorwahlen in Minnesota, Colorado und Missouri triumphiert. In Maine machte er jedoch ebenso wenig aktiven Wahlkampf wie der frühere Präsident des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich.
Romneys große Sorge gilt laut Beobachtern der konservativen Basis seiner Partei, die immer noch mit ihm fremdelt. So stehen viele seinen früher moderaten Ansichten bei Themen wie Abtreibung mit großem Argwohn gegenüber - und sehen bei seinen schärfsten Konkurrenten Santorum und Gingrich größere Schnittmengen.
Mit einer Rede in Washington schien Romney am Freitag die Skeptiker auf seine Seite ziehen zu wollen. "Mein Weg zum Konservatismus entspringt meiner Familie, meinem Glauben und meinem Lebenswerk", erklärte er.
Als Romneys schärfster Konkurrent in Maine galt indes Ron Paul. Der texanische Abgeordnete gab sich am Samstagmorgen optimistisch. Romney "wäre besser dran, wenn er gewinnen würde und ich wäre viel besser dran, wenn ich gewinnen würde", sagte Paul vor Wählern in Sanford. Die nächsten Vorwahlen finden dann Ende Februar in den US-Staaten Arizona und Michigan statt.
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