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Röttgen sieht China als Schlüssel für Klimaverhandlungen

07.12.2011 | 13:33 Uhr

Durban (dapd). Umweltminister Norbert Röttgen sieht den Schlüssel für das Gelingen der Klimakonferenz im südafrikanischen Durban in den Händen von China. "Wenn es zu einer tatsächlichen Bewegung von China kommen sollte, würde damit die politische Landschaft anders aussehen", sagte Röttgen am Mittwoch in Durban. Es habe sich aber herausgestellt, dass dies derzeit noch nicht der Fall sei. "Wir müssen den Druck auf China aufrechterhalten, sich nun auch tatsächlich zu bewegen", fügte er hinzu.

Die Rolle der USA bewertet Röttgen hingegen skeptisch. Die Situation in den Vereinigten Staaten sei "anhaltend bedauerlich". Es bestehe "nicht der Hauch einer Erwartung", dass ein möglicher Klimakompromiss überhaupt eine Mehrheit finden könnte.

Am Nachmittag sollte Röttgen eine Rede vor dem Plenum der Klimakonferenz halten. Noch bis Freitag wird in Durban um Schritte im Kampf gegen den Klimaschutz gerungen.

dapd

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Kommentare
07.12.2011
18:29
Wieso China
von jhermann | #1

Wenn jeder Bürger gleich behandelt würde, glaube ich nicht, dass China das Problem ist sondern eher die gesamte entwickelte westliche Welt.
Man kann ja wohl nicht den Schwellen- und Entwicklungsländern verwehren, was man sich selbst herausnimmt. Schließlich hat z. B. China 4 mal soviel Einwohner wie die USA und kann damit mit Recht darauf pochen auch 4 mal soviel CO2 zu produzieren wie diese.

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