"Remmel redet viel und tut nichts"
13.02.2012 | 08:38 Uhr 2012-02-13T08:38:41+0100Zwischen Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und ihrem nordrhein-westfälischen Kollegen Johannes Remmel (Grüne) ist ein heftiger Streit um den Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung entbrannt: "Remmel redet viel und tut nichts", sagte die CSU-Politikerin den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe (Montagausgaben).
Essen (dapd-nrw). Zwischen Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und ihrem nordrhein-westfälischen Kollegen Johannes Remmel (Grüne) ist ein heftiger Streit um den Antibiotika-Einsatz in der Tierhaltung entbrannt: "Remmel redet viel und tut nichts", sagte die CSU-Politikerin den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe (Montagausgaben). In der Debatte um zu viel Antibiotika in der Tiermast verstecke sich der Grünen-Politiker hinter dem Bund, dabei sei er als Landesminister für die Kontrollen zuständig.
Hintergrund ist ein Streit um die richtige Strategie, wie der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung verringert werden kann. Eine Studie aus Nordrhein-Westfalen hatte ergeben, dass in der Hähnchenmast 96,4 Prozent der Tiere Antibiotika erhielten. Remmel hatte der Bundesministerin vorgeworfen, ihre Gesetzesvorschläge zur Begrenzung des Einsatzes seien untauglich, es fehlten ein klarer Rechtsrahmen und eine zentrale Datenbank.
dapd