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Rasmussen akzeptiert vorzeitigen französischen Afghanistan-Abzug

20.05.2012 | 16:56 Uhr
Foto: /AP/Carolyn Kaster

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sieht den Afghanistan-Fahrplan durch den frühzeitigen Abzug der französischen Kampftruppen nicht gefährdet. Der neue französische Staatschef Francois Hollande hatte vor dem NATO-Gipfel sein Wahlkampfversprechen bekräftigt, die mehr als 3.000 Kampftruppen schon in diesem Jahr zurückzuholen, und damit zwei Jahre vor dem Auslaufen des ISAF-Einsatzes.

Chicago (dapd). NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen sieht den Afghanistan-Fahrplan durch den frühzeitigen Abzug der französischen Kampftruppen nicht gefährdet. Der neue französische Staatschef Francois Hollande hatte vor dem NATO-Gipfel sein Wahlkampfversprechen bekräftigt, die mehr als 3.000 Kampftruppen schon in diesem Jahr zurückzuholen, und damit zwei Jahre vor dem Auslaufen des ISAF-Einsatzes.

Er bot zugleich an, auf "anderem Wege" am Hindukusch weiter auszuhelfen. "Das ist weitgehend in Übereinstimmung mit unserer Strategie", sagte Rasmussen kurz vor dem Gipfelauftakt am Sonntag in Chicago. Die Rolle der Truppen werde schrittweise von Kampfeinsätzen zur Unterstützung übergehen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir die Solidarität in der Koalition bewahren können. Es wird keinen Wettlauf zum Ausgang geben."

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