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Prozess gegen mutmaßliche Milliarden-Betrüger im Iran begonnen

18.02.2012 | 11:58 Uhr

Im Iran hat der Prozess gegen 32 mutmaßliche Betrüger in einem milliardenschweren Bankenskandal begonnen.

Teheran (dapd). Im Iran hat der Prozess gegen 32 mutmaßliche Betrüger in einem milliardenschweren Bankenskandal begonnen. Wie das iranische Staatsfernsehen berichtete, verlas Teherans Oberstaatsanwalt Abbas Dschafari Dowlatabadi am Samstag die Anklageschrift.

Die halbamtliche Nachrichtenagentur ISNA meldete, Richter Nasser Seradsch müsse sich durch 12.000 Seiten starkes Aktenmaterial durcharbeiten, bevor er ein Urteil fällen könne. Die 32 Angeklagten trugen beim Prozessauftakt Sträflingskleidung.

Bei dem Betrug über umgerechnet 1,9 Milliarden Euro soll unter anderem mittels gefälschter Dokumente ein Kredit bei einer der wichtigsten Banken des Landes erschwindelt worden sein, um Vermögenswerte wie staatliche Großunternehmen zu kaufen. Der Vorgang wird als größter Fall von Finanzbetrug in der iranischen Geschichte beschrieben. Erste Einzelheiten waren im September bekannt geworden.

dapd

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