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Presserat sieht Wulff-Anruf als "bedenklich" an

03.01.2012 | 16:37 Uhr

Berlin (dapd). Der Deutsche Presserat hält die versuchte Einflussnahme von Bundespräsident Christian Wulff auf die "Bild"-Zeitung für "bedenklich". Dies sei ein "sehr ungeschickter und unglücklicher Schritt" gewesen, sagte Presserats-Geschäftsführer Lutz Tillmanns am Dienstag auf dapd-Anfrage. Wulff habe damit zumindest "den Ruch des Versuchs" aufkommen lassen, in die Pressefreiheit einzugreifen. Nötig sei nun eine weitere Erklärung des Bundespräsidenten.

Laut Tillmanns ist in den vergangenen Wochen beim Presserat aber auch die "eine oder andere Beschwerde" zur Berichterstattung über Wulffs Privatkredit eingegangen. Die Beschwerden würden nun geprüft. Details wollte er nicht nennen.

dapd

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