Polizei empört über Loveparade-Veranstalter
27.07.2010 | 12:00 Uhr 2010-07-27T12:00:00+0200
Die Polizeigewerkschaft in NRW hat empört auf die Kritik von Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller an ihrem Vorgehen vor der Katastrophe in Duisburg regiert. „Die neuen Schuldzuweisungen gegen die Polizei sind eine Frechheit.“
Die Beteiligten der Loveparade schieben sich gegenseitig die Verwantwortung für die Katastrophe zu und üben heftige Kritik am Vorgehen des jeweils anderen.
Die Deutsche Polizeigewerkschaft in Nordrhein-Westfalen hat empört auf die Kritik von Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller an ihrem Vorgehen in Duisburg regiert. „Die neuen Schuldzuweisungen gegen die Polizei durch die Veranstalter sind eine Frechheit“, erklärte die Gewerkschaft. „Er meldete 500.000 Teilnehmer an, erhielt eine Genehmigung der Stadt für 250.000 Teilnehmer und feierte bereits mittags öffentlich über eine Million Teilnehmer.“ Bei einer Massenpanik waren auf der Raver-Party am Samstag in Duisburg 20 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt worden.
Mehrere Medien hatten Schaller mit Kritik am Einsatz der Polizei zitiert. „Die Einsatzleitung hat die Anweisung gegeben, alle Schleusen vor dem westlichen Tunneleingang an der Düsseldorfer Straße zu öffnen“, sagte der Unternehmer demnach. Dadurch sei der Hauptstrom der Besucher unkontrolliert in den Tunnel gelangt. Warum die Polizei diese Anweisung gegeben habe, wisse er nicht. „Für den Fall der Überfüllung sollten die Schleusen geschlossen werden.“
Polizeigewerkschaft will Sondersitzung des Landtags-Innenausschusses
Durch den Tunnel waren die Besucher zum Veranstaltungsgelände gezwängt worden. Am Ausgang der Röhre war es am späten Nachmittag zu einer Massenpanik gekommen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt gegen Unbekannt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung. In der Kritik stehen nicht nur die Polizei, sondern auch Schaller und die Stadt Duisburg. Deren Bürgermeister Adolf Sauerland (CDU) hat Forderungen nach einem sofortigen Rücktritt zurückgewiesen.
Die Deutsche Polizeigewerkschaft in Nordrhein-Westfalen fordert nach der Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg mit 20 Toten eine Sondersitzung des Landtags-Innenausschusses. „Hier muss zügig politische Verantwortung übernommen werden. Und die Verantwortlichen dürfen sich nicht mehr hinter den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft verstecken“, hieß es in einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung.
Ordern fühlten sich mit der Situation überfordert
1080 Ordner sollten bei der Loveparade in Duisburg für die Sicherheit sorgen. Doch sowohl die Ordner als auch die Polizisten waren nach Augenzeugenberichten mit der Situation überfordert. „Alle warteten auf Befehle, aber es kamen keine“, sagte ein Security-Mitarbeiter der „Bild“-Zeitung. „Irgendwann lagen dann überall Leichen. Die Notausgänge oberhalb der Rampe wurden erst durch die Polizei geöffnet, als es schon zu spät war“, zitiert das Blatt den 40-Jährigen weiter.
Die eingesetzten Ordnungskräfte seien laut dem Security-Mitarbeiter teilweise ungeeignet für die Aufgabe gewesen. „Da waren Jugendliche bei, fast noch Kinder. Sogar Rentner mit Gehfehlern standen da als Ordner“, beschrieb der Mann die Situation. Die Sicherheitskräfte hätten „Schnellhefter mit den wichtigsten Regeln“ erhalten. Den Veranstaltern seien nur zwei Dinge wichtig gewesen. „Die Floats dürfen nicht stoppen, und niemand darf ohne Befehl die Notausgänge öffnen“, sagte er.
Die Panik habe er nur durch Zufall mitbekommen. „Ich sah, wie die ersten Menschen anfingen, Zäune niederzutrampeln“, sagte der 40-Jährige. Um dort hinzukommen, habe er für 140 Meter 40 Minuten gebraucht. (rtr/ddp)
15:11
Man hätte einfach die paar V.I.P`s durch den Tunnel einschläusen sollen, und das gemeine Party Volk wäre durch den eigentlichen V.I.P Eingang neben der A59 unweit des Haupteingangs HBF reingegangen.
Nichts wäre passiert.Aber Promistatus geht ja vor, dabei scheissen diese Vögel aus dem selben Loch wie wir.
Ich hab diese 3-4 Klassengesellschaft schon immer gehasst, und ich werde sie auch immer hassen.
Ein Mercedes und eine Rolex machen aus einem ********* noch lange keinen Gentleman.
Hab mich eh gefragt was der Pocher mit seiner Ficke da will.
Der Ursprung der LP war schon lange kaputt, eben durch solche Köppe.
Nun ist endgültg Schluss.
Ich fasse es echt nicht. Die V.I.P werden bis ins Zelt gefahren und die Partypeople werden wie Vieh durch halb Neudorf getrieben.
GROSSE ******** HABT IHR DA GEBAUT IHR V.I.P AFFEN
LECKT MICH MAL SCHÖN AM *****
09:30
Ob sauerland ist jetzt auch ne arme s** , aber zurücktreten muß er in jedem fall..er hat mindestens die politische verantwortung. die toten werden leider auch nicht mehr lebendig ;((
09:11
Unglaublicher Weise wurde ein grosser breiter Zugang im Norden beim Hauptbahnhof, nicht genutzt.
Erst nach der Katastrophe wurde er als Ausgang freigegeben. Bis dahin war er nur den VIP`s und den Veranstaltern vorbehalten. Wären hier die Festbesucher abgeleitet worden, hätte es an der Rampe keinen Gegenverkehr gegeben.
Aber freier Zugang für VIP`s in Stöckelschuhen ist ja wichtig.
Ich schäme mich als Duisburger für diese völlig sinnlose und vermeidbare Katastrophe die vielen Duisburgern schon im Vorfeld möglich und wahrscheinlich erschien. Warum haben wir nicht, wie auch bei anderen gemeingefährlichen Planungen(CO Pipeline) vorher demonstriert und laut aufgeschrien.
19:52
@all
Frage an alle mit Ortskenntnis. Auf den veröffenlichten Karten sieht es so aus, als hätte durchaus die Möglichkeit bestanden, im Norden des Geländes zum Hauptbahnhof hin sowie im Westen entlang der (gesperrten) Autobahn schon im Vorhinein weitere Ein- und Ausgänge zu planen. Ist das so richtig ? Es ist auch die Rede von Medieneingängen, wo alles smooth lief.... Ist ein Oliver Pocher und andere a-d Promis da durch oder mußte der auch durch den Tunnel ? am besten streng bewacht von 6feet tall und full of muscles Junx aus dem Mc Fit des Herrn Haller ?
Weiter wundert mich, wie der erst so volle Tunnel urplötzlich leer war und voller Ambulanzwagen war. Wie hat sich die Räumung abgespielt?
Euer erschütterter Freund aus Hessen
18:38
Ich denke die Beamten haben alles getan um noch gößeren Schaden abzuwenden. Der Veranstalter Herr Schaller muß hoffentlich den Kopf hinhalten,denke er hat einfach nur versagt.
18:33
Die eigentliche Frage ist: Wieso bei einer freien Veranstaltung, also einer ohne Eintritt überhaupt Zäune stehen. Wären die nicht gewesen wäre alles in Ordnung. Was dachte man, dass die Menschen vom Planeten fallen??
Schuld ist eindeutig: Wer hat die Veranstaltung auf diesem Gelände genehmigt???
Ah und noch was das kann doch nicht ernsthaft gemeint sein, dass ein Spektakel wie die Loveparade mit 500.000 Menschen angemeldet wurde, wo die Besucherzahlen aus den letzten Jahren doch Bände sprechen.
Wer lässt so unverantwortliche Menschen über unser Sein entscheiden?????
17:14
Zitat von
Hätten die Jugendlichen nicht die Absperrungen durchbrochen würden 20 Menschen mehr leben. Die sollte man dingfest machen und aburteilen.
#29 von comptur , am 27.07.2010 um 15:04
Hätten Sie jemals in Ihrem Leben Todesangst verspürt, würden Sie nicht so ein dummes Zeug von sich geben !! In Panik, Angst um sein Leben würden die Leute sogar blanke Wände hochklettern !
17:13
Alle die ihren Hut nehmen werden (ganz sicher einige), haben sicherlich eine gute Pension zu erwarten, weil sie unter Posttraumatischem Druck verfrüht arbeitsunfähig werden. Wir Steuerzahler zahlen dann für Deppen ein schönes Leben, die von sich behaupten die Experten an einer hochbezahlten erhabenen Stadtspitze zu sein. Wer vorsätzlich als verantwortliche Person Expertenmeinungen ignoriert und Menschenleben dabei aufs Spiel setzt, darf nicht erwarten, dass er von dieser Allgemeinheit für seine bewiesene Unfähigkeit gegenüber der Allgemeinheit den Rest seines Lebens von dieser Allgemeinheit hochbezahlt wird und sein Leben genießen kann.
Über Hartz IV Empfänger als Nutznießer der Gesellschaft ablästern, aber solche Arroganzen, die dem Steuerzahler in den nächsten Jahren 1.000 Mrd. durch Beamtenpensionen kosten werden laufen frei rum und haben noch große Fresse.
16:44
Die Polizei hat alles richtig gemacht?
Zumindest die Führung hat das eben nicht gemacht!
Wo waren denn die hohen Damen und Herren von der Polizeiführung, als es hieß „Flagge zu zeigen“?
Die Bochumer Kollegen haben gezeigt, wie es geht und die Duisburger Polizeiführung hat sich jämmerlich angepasst verhalten.
Wer von Schmeling in der Pressekonferenz gesehen hat, weiss wie schlechtes Gewissen aussieht. Das Getuschel vor den Kameras der Welt mit dem Versager Rabe zeigt mir deutlich, dass dem Mann eins klar ist: VERSAGT ZU HABEN!
Er muss seinen Hut nehmen und die Einsatzführung vor Ort gleich mit!
16:41
zutiefst betroffen nehmen wir anteil an dem schicksal, zwar aus dem fernen Thailand aber zutiefst schockiert. jeden millimeter hätte fitness-fuzzi schaller vorher auf seiner party abgehen müssen, um sicher zu gehen, dass alle teilnehmer unbeschadet das ereignis überstehen! hat er aber nicht! er soll jeden tag seines „selbstbewussten“ lebens daran denken, was er unschuldigen menschen damit angetan hat und der rest der käfig-profit-mafia auch. null profis. was wir von schulabloser „secürity“ zu halten haben muss man jeden tag in allen mittelmässigen shopping-malls ertragen. einen vorgeschmack lieferte vor jahren schon das red hot chili pepper concert in duisburg. wieso auf einem abgeschlossenem gelände? wieso nicht eine parade auf normalen strassen mit normalem zu- und abflussstrom von menschen? bin kein raver oder lovepararade-fan, aber du schaller und business-gesindel habt alles für alle ewigkeit verdreckt! habt ihr kinder in dem alter, die ihr an dem tag dahin geschickt hättet? wisst ihr überhaupt, was ein tunnel ist und was er bei menschen auslösen kann? gibts noch einen schlimmeren tod, als bei einer massenpanik vom nachbarn totgetreten zu werden?
@pleitgen&scheytt&gorny und weitere kreativ-verhinderer: lasst doch den egomanischen selbstdarsteller groenemeier noch ein nicht verstehbares lied darauf komponieren zum vorverlegten, erbärmlichen abschluss des für immer verschatteten kulturjahres! er muss ja auch nicht anwesend sein, wie gehabt. und tut nicht so, als hättet ihr nix davon gewusst! jetzt ist schicht im schacht!