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Politischer Streit um den Hauptstadtflughafen BER dauert an

11.03.2013 | 06:13 Uhr
Foto: /dapd/Klaus-Dietmar Gabbert

Der brandenburgische SPD-Generalsekretär Klaus Ness hat die Forderung von Rainer Brüderle (FDP) nach einem Stopp der Finanzhilfen für den neuen Hauptstadtflughafen als populistisch zurückgewiesen. "Mein Eindruck ist, dass der Fast-Drei-Prozent-Partei das Wasser bis zum Halse steht, so dass sie ihren ökonomischen Sachverstand völlig über Board wirft", sagte Ness der Nachrichtenagentur dapd.

Berlin (dapd-bln). Der brandenburgische SPD-Generalsekretär Klaus Ness hat die Forderung von Rainer Brüderle (FDP) nach einem Stopp der Finanzhilfen für den neuen Hauptstadtflughafen in Schönefeld als populistisch zurückgewiesen. "Mein Eindruck ist, dass der Fast-Drei-Prozent-Partei das Wasser bis zum Halse steht, so dass sie ihren ökonomischen Sachverstand völlig über Board wirft", sagte Ness der Nachrichtenagentur dapd.

Brüderle hatte auf dem FDP-Bundesparteitag am Wochenende gefordert, dem neuen Flughafen BER weitere Bundeshilfen zu entziehen. "Ich bin mittlerweile für einen Finanzierungsstopp", sagte Brüderle mit Blick auf immer weiter steigende Baukosten.

Ness kritisierte den FDP-Politiker für diese Aussage scharf: "Ich würde Herrn Brüderle eher raten, sich um seinen Generalsekretär Patrick Döring zu kümmern, der im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn sitzt und gerade erhebliche Mehrkosten für Stuttgart 21 beschlossen hat." Hier werde versucht, auf populistische Weise Beifall einzuheimsen, statt Sachverstand walten zu lassen.

dapd

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