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Philippinen und China wollen Streit um Seegebiet diplomatisch lösen

11.04.2012 | 14:16 Uhr

China und die Philippinen wollen eine Konfrontation im umstrittenen Südchinesischen Meer laut philippinischen Regierungsangaben auf diplomatischem Weg lösen. Er habe sich mit dem chinesischen Botschafter Ma Keqing getroffen und beide hätten die Haltung ihrer Regierung bekräftigt, sagte der philippinische Außenminister Albert Del Rosario am Mittwoch.

Manila (dapd). China und die Philippinen wollen eine Konfrontation im umstrittenen Südchinesischen Meer laut philippinischen Regierungsangaben auf diplomatischem Weg lösen. Er habe sich mit dem chinesischen Botschafter Ma Keqing getroffen und beide hätten die Haltung ihrer Regierung bekräftigt, wonach das im Südchinesischen Meer gelegene Scarborough-Riff zum Territorium des jeweils eigenen Landes gehöre, sagte der philippinische Außenminister Albert Del Rosario am Mittwoch. Dennoch habe man sich auf die Suche nach einer "diplomatischen Lösung des Problems" verständigt.

Niemand wird profitieren, wenn Gewalt ausbricht", sagte der philippinische Präsident Benigno Aquino. Die Philippinen seien aber bereit, ihre Souveränität zu verteidigen, sollten sie herausgefordert werden, sagte Del Rosario. Aus Militärkreisen verlautete, die Marine habe weitere Schiffe in das Gebiet entsandt.

In dem von beiden Ländern beanspruchten Seegebiet stehen sich ein philippinisches Kriegsschiff und zwei chinesische Aufklärungsschiffe gegenüber. Die Konfrontation begann nach philippinischen Angaben damit, dass die beiden chinesischen Schiffe die Festnahme chinesischer Fischer verhinderten, die illegal in philippischen Gewässern gefischt hatten. China wirft der philippinischen Marine vor, die Fischer in chinesischem Hoheitsgebiet belästigt zu haben.

Das Südchinesische Meer ist Schauplatz etlicher nicht beigelegter Territorialstreitigkeiten. Der prominenteste Konflikt ist der um die Spratly-Inseln, die China, die Philippinen, Vietnam, Brunei, Malaysia und Taiwan für sich beanspruchen. In dem Gebiet um die kargen Inseln werden große Öl- und Gasvorkommen vermutet.

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dapd

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