Abenteuer : Günther Beckstein beinahe von Krokodil gefressen

Augsburg. "Die Luft auf dem Gipfel war rauer als jetzt am Sattel des Berges", sagt Günther Beckstein, ehemaliger bayerischer Ministerpräsident über den Machtverlust. Was einiges über die Politik im Freistaat verrät. In der lauen Luft des Ruhestands fiel Beckstein beinahe einem Alligator zum Opfer.
Der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein ist während eines Florida-Urlaubs nach eigenen Worten «um ein Haar» von einem Alligator gefressen worden. «Meine Frau und ich fuhren in einem Kanu durch die Everglades und beobachteten Schildkröten und riesige Alligatoren. Plötzlich kenterten wir. Gott sei dank griff uns kein Alligator an. Aber das war spannend, echt toll», sagte er der «Augsburger Allgemeinen Zeitung». Nach der USA-Reise plane er in diesem Jahr noch Reisen nach Nordzypern und Tibet.
Den Machtverlust im Herbst letzten Jahres habe er aber erst einmal verkraften müssen, sagte Beckstein: «Es ist nicht ganz einfach, wenn man vormittags noch der mächtigste Mann im Freistaat ist und nachmittags ohne Amt und Würden da steht.» Sein neues Leben habe aber viele positive Seiten: «Die Luft am Gipfel war rauer als jetzt am Sattel des Berges. Ich mache halt aus der Sache das Beste und habe unter anderem mehr Zeit für die Familie.» (ap)











