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Optimismus der Deutschen für die persönliche Entwicklung nimmt zu

21.03.2012 | 12:06 Uhr
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Die Zuversicht der Deutschen für ihre persönliche Zukunft steigt, die Gesamtsituation sehen die Bundesbürger hingegen skeptischer. Das geht aus der "Zuversichtsstudie" der Allianz Deutschland AG und der Universität Hohenheim für das erste Quartal 2012 hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Demnach geben sich 62 Prozent der Befragten mit Blick auf ihre persönliche Entwicklung zuversichtlich.

Berlin (dapd). Die Zuversicht der Deutschen für ihre persönliche Zukunft steigt, die Gesamtsituation sehen die Bundesbürger hingegen skeptischer. Das geht aus der "Zuversichtsstudie" der Allianz Deutschland AG und der Universität Hohenheim für das erste Quartal 2012 hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Demnach geben sich 62 Prozent der Befragten mit Blick auf ihre persönliche Entwicklung zuversichtlich. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 57 Prozent. Im Gegensatz dazu sehen nur 31 Prozent die Gesamtsituation in Deutschland zuversichtlich, ein Minus von fünf Prozentpunkten.

Die Zuversicht für persönliche Lebensbereiche war selten besser. Im Februar wurde mit 65 Prozent einer der höchsten Werte seit Beginn der Erhebung im Jahr 2007 gemessen. Vier von fünf Befragten (82 Prozent) sind besonders optimistisch, wenn es um das eigene Zuhause geht. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 77 Prozent.

Gebessert hat sich die Einschätzung der persönlichen finanziellen Lage, nämlich um drei Punkte auf 58 Prozent. Als Gründe dafür nennt die Studie die Sonderzahlungen in der Automobilindustrie und zu erwartende Lohnerhöhungen in weiteren Branchen.

Mit minus 10 Punkten auf 35 Prozent ist das Vertrauen in die allgemeine Wirtschaftslage im Vergleich zum ersten Quartal 2011 besonders stark gesunken. Auch die Bewertung des Arbeitsmarktes fällt weniger zuversichtlich aus. 29 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Arbeitsplätze sicher sind. Im Frühjahr 2011 waren es noch 34 Prozent.

Unverändert sind die Vertrauenswerte in die Qualität der Bildungseinrichtungen (25 Prozent) sowie in die gesetzliche Rentenversicherung (12 Prozent). Um sechs Punkte auf 17 Prozent gestiegen ist hingegen die Wertschätzung für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung. Grund dafür seien die Milliardenüberschüsse der Krankenkassen, hieß es in der Studie.

Die Allianz Deutschland AG veröffentlicht diese Studie viermal im Jahr. Im ersten Quartal 2012 wurden dafür insgesamt 1.502 Menschen befragt.

dapd

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