Das aktuelle Wetter NRW 5°C
Nachrichten

Opel verhandelt über Kurzarbeit in Rüsselsheim

16.08.2012 | 09:34 Uhr
Foto: /ddp/Martin Oeser

Der Autohersteller Opel plant angesichts der Flaute auf dem europäischen Pkw-Markt für einen Teil seiner Beschäftigten Kurzarbeit.

Rüsselsheim (dapd-hes). Der Autohersteller Opel plant angesichts der Flaute auf dem europäischen Pkw-Markt für einen Teil seiner Beschäftigten Kurzarbeit. "Aufgrund der sich verschlechternden Marktsituation in Europa verhandelt die Geschäftsleitung der Adam Opel AG mit dem Betriebsrat und der IG Metall derzeit über das Thema Kurzarbeit und Arbeitszeitverkürzung in Rüsselsheim", sagte am Donnerstag in Rüsselsheim ein Sprecher des Unternehmens und bestätigte damit einen Bericht der "Mainzer Allgemeinen Zeitung".

Ein Ergebnis der Verhandlungen mit der Gewerkschaft und der Arbeitnehmervertretung sei kurzfristig zu erwarten, sagte der Sprecher weiter. Die Zeitung berichtete zudem, dass das Unternehmen auch Gespräche über Kurzarbeit in der Motoren- und Getriebefertigung in Kaiserslautern führe. Opel beschäftigt in Rüsselsheim rund 13.000 Mitarbeiter. Im Werk Kaiserslautern arbeiten rund 2.500 Menschen.

dapd

dapd

Facebook
Kommentare
Aus dem Ressort
Verfolgte Homosexuelle können Recht auf Asyl haben
Asylpolitik
Schwule und Lesben können auf Asyl in EU-Ländern hoffen - vorausgesetzt, ihnen drohen in ihrem Heimatland schwere Strafen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Es ging um drei homosexuelle Männer aus afrikanischen Ländern, in denen auf Homosexualität mit Gefängnis bestraft wird.
Polizei findet Brandsätze bei Razzia gegen Linksextremisten
Kriminalität
Bei einer Razzia gegen Linksextremisten hat die Berliner Polizei in einem linksalternativen Wohnprojekt Brandsätze, Pyrotechnik und Stacheldraht gefunden. Erst im Juni hatten etwa 40 Vermummte in Kreuzberg Polizisten attackiert, zuvor hatten Unbekannte Fassaden von Jobcentern beschädigt.
Zu viele Protestanten - Orte müssen auf Feiertag verzichten
Mariä Himmelfahrt
Der 15. August 2014 wird in drei bayrischen Gemeinden ein Tag wie jeder andere sein: Denn Mariä Himmelfahrt ist dann dort kein gesetzlicher Feiertag mehr. Grund: Der letzte Zensus hat ergeben, dass in den Kommunen inzwischen mehr Protestanten als Katholiken leben.
Kritik an Mollath-Reklame von Sixt alarmiert den Werberat
Mollath-Werbung
Die Werbeanzeige des Autovermieters Sixt mit Gustl Mollath als Werbefigur hat für Wirbel gesorgt: Die Reklame war mit dem Nürnberger, der erst kürzlich aus der Psychiatrie entlassen worden war, nicht abgestimmt worden. Mollaths Anwalt kündigte rechtliche Schritte gegen Sixt an.
Nazi-Kriegsverbrecher László Csatáry ist tot
Kriegsverbrecher
Der Kriegsverbrecher László Csatáry ist ungarischen Medienberichten zufolge mit 98 Jahren an einer Lungenentzündung in Budapest gestorben. Der ehemalige Nazi-Lagerkommandant lebte unbehelligt in Ungarn, bis das Wiesenthal-Zentrum ihn aufspürte.