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Opel verhandelt über Kurzarbeit in Rüsselsheim

16.08.2012 | 09:34 Uhr
Foto: /ddp/Martin Oeser

Der Autohersteller Opel plant angesichts der Flaute auf dem europäischen Pkw-Markt für einen Teil seiner Beschäftigten Kurzarbeit.

Rüsselsheim (dapd-hes). Der Autohersteller Opel plant angesichts der Flaute auf dem europäischen Pkw-Markt für einen Teil seiner Beschäftigten Kurzarbeit. "Aufgrund der sich verschlechternden Marktsituation in Europa verhandelt die Geschäftsleitung der Adam Opel AG mit dem Betriebsrat und der IG Metall derzeit über das Thema Kurzarbeit und Arbeitszeitverkürzung in Rüsselsheim", sagte am Donnerstag in Rüsselsheim ein Sprecher des Unternehmens und bestätigte damit einen Bericht der "Mainzer Allgemeinen Zeitung".

Ein Ergebnis der Verhandlungen mit der Gewerkschaft und der Arbeitnehmervertretung sei kurzfristig zu erwarten, sagte der Sprecher weiter. Die Zeitung berichtete zudem, dass das Unternehmen auch Gespräche über Kurzarbeit in der Motoren- und Getriebefertigung in Kaiserslautern führe. Opel beschäftigt in Rüsselsheim rund 13.000 Mitarbeiter. Im Werk Kaiserslautern arbeiten rund 2.500 Menschen.

dapd

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