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Opel-Betriebsratschef weist Vorwürfe wegen Bonuszahlungen zurück

27.11.2011 | 23:17 Uhr

Frankfurt/Main (dapd). Der scheidende Vorsitzende des Opel-Gesamtbetriebsrats, Klaus Franz, hat erneut Vorwürfe zurückgewiesen, Sondervergütungen für Opel-Betriebsräte seien rechtswidrig. "Die Pauschalierung von Mehrarbeit der Betriebsratsmitglieder bei Opel entspricht dem Betriebsverfassungsgesetz", sagte Franz am Sonntag dem Radiosender HR-info. Das hätten der Betriebsrat und das Unternehmen Opel bereits im Oktober klargestellt.

Von den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Darmstadt gegen ihn zeigte sich Franz überrascht. "Wir wissen im Detail überhaupt nicht, in welcher Angelegenheit die Staatsanwaltschaft ermittelt und kennen bislang nur das Aktenzeichen", sagte Franz. Er werde zuerst die Ermittlungsergebnisse abwarten.

Mitte Oktober hatte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet, dass Betriebsratsmitglieder bei Opel Boni in Höhe von bis zu 1.500 Euro für ihre Arbeit bekommen haben. Solche Sonderzahlungen sind rechtlich umstritten. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt leitete dem Sender zufolge Ermittlungen gegen Franz und zwei weitere Beschuldigte ein, wegen des Verdachts der Untreue.

dapd

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