Obama will mehr Steuern für Reiche
13.02.2012 | 10:50 Uhr 2012-02-13T10:50:59+0100US-Präsident Barack Obama will Reiche stärker zur Kasse bitten und Milliarden in die Infrastruktur investieren. Mit seinem Haushaltsplan für 2013 hofft er im Wahljahr Stimmen gut zu machen. Von den Republikanern hagelte es bereits vor der Vorstellung des Etatentwurfs am Montag Kritik.
Washington (dapd). US-Präsident Barack Obama will Reiche stärker zur Kasse bitten und Milliarden in die Infrastruktur investieren. Mit seinem Haushaltsplan für 2013 hofft er im Wahljahr Stimmen gut zu machen. Von den Republikanern hagelte es bereits vor der Vorstellung des Etatentwurfs am Montag Kritik.
Wie aus Kreisen des Weißen Hauses verlautete, wird die Vorlage in Teilen die Empfehlungen aufgreifen, mit denen die Demokraten im vergangenen September in den gescheiterten Verhandlungen mit den Republikanern Einsparungen in Höhe von 1,2 Billionen Dollar (880 Milliarden Euro) erreichen wollten.
Die US-Regierung geht von einem Defizit von 901 Milliarden Dollar im Fiskaljahr 2013 aus. Haushalte mit einem Einkommen von 250.000 Dollar und mehr pro Jahr müssen dem Entwurf zufolge mit neuen Steuern in Höhe von insgesamt 1,5 Billionen Dollar rechnen. Durch eine neue Steuer sollen über die kommenden zehn Jahre zudem 61 Milliarden Dollar von großen Finanzinstituten eingesammelt werden. 476 Milliarden Dollar sollen in Infrastrukturprojekte fließen.
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