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Nullrunde fürs TV – von Jürgen Overkott

06.10.2011 | 19:12 Uhr

Für das öffentlich-rechtliche Fernsehen kam es dieser Tage dicke. Zuweilen wirkte es – ob Ki.Ka oder MDR – wie ein Selbstbedienungsladen. Dann schlugen Datenschützer in der Debatte um die neue Haushaltsabgabe Schnüffel-Alarm. Als wäre all dies nicht genug, verlangten ARD, ZDF und Deutschlandfunk insgesamt 1,3 Milliarden Euro mehr für die nächsten vier Jahre.

Das war, allen Rechentricks zum Trotz, den Gebührenzahlern nicht zu vermitteln. Besonnene Fernsehmacher wie die ARD-Vorsitzende Monika Piel wussten es. Kluge Medienpolitiker wussten es. Und vor allem die Finanz-Kommission KEF wusste es.

Deshalb haben die Experten den richtigen Schluss gezogen: Die Rundfunkgebühren sollen nach ihrer Vorstellung stabil bleiben. Die Ministerpräsidenten der Länder sind gut beraten, dieser Empfehlung zu folgen.

Für das gebührenfinanzierte Fernsehen bedeutet eine Nullrunde unterm Strich weniger: Die Einnahmen bleiben gleich, aber die Preise steigen. Allerdings jammern die Öffentlich-Rechtlichen auf höchstem Niveau. Sie kassierten zuletzt 7,6 Milliarden. Und manches Angebot können sie sich sparen.

Jürgen Overkott

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Kommentare
07.10.2011
18:35
Nullrunde fürs TV – von Jürgen Overkott
von meinemeinungdazu | #2

Und was bedeutet seit Jahren weniger netto für die Bürger??? Die Kosten, Abgaben, Beiträge, Sprit, Strom, Wasser, Abwasser, Regenwasser, Grundsteuer, Hundesteuer, Öl, Gas etc. werden auch immer teurer. Wie gesagt ohne Inflationsausgleich. So müssen die Bürger massiv sparen und darum müssen unnütze Gebühren sinken. Wie sollen zum Beispiel Rentner das alles noch bezahlen? Die Verarmung hat sich bereits weit verbreitet.

07.10.2011
18:31
Nullrunde fürs TV – von Jürgen Overkott
von meinemeinungdazu | #1

Wenn die Masse der Bürger wie Arbeitnehmer, Rentner und die Unterschicht immer weniger Netto in der Tasche haben, müssen auch die Gebühren massiv runter. Das viel zu teure Angebot mit den vielen Talksendungen und überzogenen Sportberichten muss auf Normalmaß reduziert werden, weil das kein öffentlicher Auftrag mehr sein kann. Außerdem müssen die Gebühren treuhänderisch von den Gebührenzahlern verwaltet werden. Und dann gibt es für angebrachte und gute Leistungen im Sinne der Sparsamkeit Geld. Das wäre im Sinne der Bürger. Kein Land auf dieser Welt hat so eine Selbstbedienung wie die verwöhnten öffentlich-rechtlichen Anstalten in Deutschland. Was sagt eigentlich die EU dazu???

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