NRW liegt in einer Bildungsstudie weit hinten
19.08.2010 | 13:34 Uhr 2010-08-19T13:34:00+0200
Berlin.In einer Bildungsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft steht Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern und Berlin am Ende der Rangliste. Am besten schneiden Sachsen und Thüringen ab.
Sachsen und Thüringen schneiden in einer Bildungsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) am besten ab. Oberhalb des Bundesdurchschnitts liegen auf den Rängen drei und vier auch Baden-Württemberg und Bayern, wie aus dem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Bildungsmonitor hervorgeht. Am Ende der Rangliste stehen Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Der Bildungsmonitor, der vom IW im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt wird, untersucht das Bildungswesen in den Bundesländern aus ökonomischer Sicht.
Alle Bundesländer verbesserten der Studie zufolge ihre Bildungssysteme. Damit seien erneut die Bedingungen für eine Förderung des Wirtschaftswachstums in Deutschland besser geworden, heißt es in der Untersuchung. Die Fortschritte fielen aber meist moderater als in den Vorjahren aus. Der Bildungsmonitor wird seit dem Jahr 2004 veröffentlicht. In die Bewertung fließen unter anderem die Bildungsausgaben, Schulabbrecherquoten oder die Zahl von Ingenieurabsolventen ein.
Thüringen und Sachsen bleiben laut Bildungsmonitor die „Kaderschmieden“ für den Nachwuchs in den sogenannten MINT-Wissenschaften (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, technische Wissenschaften). Beide Länder wiesen trotz Defiziten in der Vermittlung von Fremdsprachenkompetenzen weiter die höchste Schulqualität auf und seien erfolgreich bei der Vermeidung von Bildungsarmut. (afp)
21:14
#22:
Danke, Danke, Danke,
Sie haben den Kern der Sache trefflich pointiert, besser hätte ich selbst es nicht auszudrücken vermocht.
20:56
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20:20
Thüringen und Sachsen vorne?
Kaderschmieden?
Ich habe schon vor dreißig Jahren gesagt: Im Kindergarten muss das Müsli nicht mit dem Löffel, sondern mit Hammer und Sichel gefrühstückt werden.
Das haben wir jetzt davon :-)
19:19
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18:03
Kann ja wohl nicht die neue Landesregierung schuld sein.
17:46
Ich habe Erfahrung mit den Schulen in Baden-Württemberg und NRW und kann eins definitiv sagen - im Süden herrscht ein anderer Wind an den Schulen und das schlägt sich auch in den Zensuren nieder. Ist einfach nur ne Frage wie man die Schüler anpackt.
17:27
@Dr. Dr.:
Wenigstens einer mehr, bei dem bei den Stichworten IW, INSM oder Bertelsmann die Alarmglocken schrillen. Anscheinend fressen alle anderen Leser bedenklos jede von Arbeitgeberverbänden finanzierte Pseudo-Studie.
Nachdem wieder eine völlig sinnentleerte, weitere Bundesländerranking-Studie im Stile der Blödzeitung (oder Fakten-Fakten-Fakten-Focus) veröffentlicht wurde, muss man jetzt eigentlich nur noch darauf warten, dass sich irgendwelche Eggsperden zum Thema Bildung äußeren.
Ich tippe da auf folgende Themen:
- Mehr private Bildung
- Mehr Förderung der Eliten und als Klassiker
- Privat vor Staat auch bei der Bildung.
Alternativ ziehen sich die Experten auch einen braune Jacke an, dann gibts Nachschlag in Form eines solchen Themas:
- Migranten sind dumm
(HALTHALTHALT! Bevor jetzt einer motzt: Das ist NICHT meine Meinung. Aber so ein Thema in vielleicht etwas milder formulierter Fassung darf erwartet werden).
Ich empfehle jedem Leser, sich erst einmal zu informieren, von wem so ein Ranking stammt, wer es bezahlt und was man damit bezwecken will. Aus Spaß wird nämlich kein Geld für diese manipulativen Statistiken ausgegeben. Zumindest nicht von denen, die auch das INSM und IW bezahlen.
Will jetzt einer mit mir wetten, welches der o.g. Themen zuerst in den Medien vorkommt?
17:11
#Dr.Dr.
Pseudostudie ist sie nicht, sie fragt lediglich und ausschließlich nach dem wirtschaftlichen Verwertungsprozeß von Bildung.
17:10
#Dr.Dr.
Ja, klar, steht doch dick und deutlich in der Überschrift: Bildungsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft, deshalb ja mein Hinweis: Büffeln fürs Wirtschaftswachstum?.
In dieser Studie werden Bildungsfaktoren erforscht, die mittelbar und unmittelbar zum Wirtschaftswachstum beitragen können. Man glaubt, durch effektive Bildung ca. 0,8 Prozent mehr Wachstum zu erreichen. Schwerpunkt der Studie sind ausschließlich technische Fächer (Ingeneure). Von daher hat die Studie m.E. keinen repräsentativen Charakter für ein Bildungssystem.Sie prüft lediglich, wie kompartibel Wirtschaft und Bildung sind.
16:54
@20 r.kant: Sie sollten doch nicht anderen Unkenntnis vorwerfen, wenn Sie selbst keine Ahnung haben. Bis 1966 regierte die CDU in NRW!