NPD verbreitet islamfeindliche Parolen in E-Mails an Schüler
24.03.2010 | 19:52 Uhr 2010-03-24T19:52:00+0100
Dortmund.Die verfassungsfeindliche NPD versucht über Schulen, junge Menschen für ihre rechtsextreme Ideologie zu fangen. Jüngst schickte die Partei eine E-Mail an viele Schülervertretungen. Unter anderem werden islamfeindliche Parolen verbreitet. Die Schüler wollen das Schreiben ignorieren.
Sie sollte eigentlich ein Ort der politischen Neutralität sein, doch immer öfter versuchen rechtsextreme Parteien über die Schulen Einfluss auf junge Menschen zu nehmen. Jüngstes Beispiel: Mit einer E-Mail richtet die verfassungsfeindliche NPD sich an die Schülervertretungen von Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien. In dem Schreiben, das der WR vorliegt, werden unter anderem die Politiker der etablierten demokratischen Parteien pauschal als korrupt diffamiert und islamfeindliche Parolen verbreitet. Das Angebot zur Diskussionsrunde mit dem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl liegt ebenfalls bei.
Lea Meyer ist Mitglied der LandeschülerInnenvertretung und Schülerin an einem Dortmunder Gymnasium, dort ist ihr das NPD-Schreiben in die Hände gefallen. Sie fand es „befremdlich, dass sich eine Partei direkt an die Schülervertretung wendet, denn schließlich sind wir unparteiisch.“ Außerdem will man den Rechten keine Plattform bieten. Für Lea und die anderen Schülervertreter des Gymnasiums gab es nur eine mögliche Reaktion auf das Schreiben: „Wir haben vereinbart, den Brief zu ignorieren und einfach wegzuschmeißen.“
Extremismus als Unterrichts-Thema
Im NRW-Schulministerium beobachtet man seit einiger Zeit „verstärkte Aktivitäten extremistischer Parteien und Gruppierungen an Schulen“. „Darum haben wir die Schulleiter und Schulleiterinnen in einer Mail auf ihre Unparteilichkeit und die Behandlung des Extremismus im Unterricht hingewiesen“, so ein Sprecher. „Schule darf nicht als Postverteilstelle für parteipolitische Werbung genutzt werden“, heißt es darin.
Bei der Bezirksregierung in Arnsberg weiß man jedoch, wie schnell die Umsetzung solcher Verbote an den neuen Medien scheitert. „Die Verbreitung von E-Mails kann man nicht kontrollieren“, sagt Sprecherin Julia Beuerlein. „Da kann man nur darauf setzen, dass im Unterricht und natürlich auch im privaten Bereich zuvor demokratisches Verständnis vermittelt wurde.“
21:36
Die NPD ist schlicht dämlich.Wer solche Aktionen startet weiß,das er sich damit außerhalb der Gesellschaft bewegt,auch wenn viele Bürger mehr als kritisch dem Islam gegenüberstehen.
Der Faschismus ist mit dem Ende des Krieges untergegangen.
Heute gibt es keine Faschisten(NSDAP) mehr,denn die Parteien denen dies zugeschrieben wird,sind laut Gesetz wählbar.
Daher halte ich auch so Begriffe wie Antifaschist für unsäglich dämlich.
Gibt es in D Antibolschewisten?Habe ich in der Debatte noch nie vernommen.
Hier in diesem Forum auch noch nie gelesen.
Da laufen 18jährige durch die Gegend und nennen sich Antifaschisten.
Junge Leute die die Bedeutung nicht gewichten können,sondern dies oft von Linksagitatoren oder Autonomen ohne Frage nach dem Sinn und Inhalt übernehmen.
Die Zeiten der extremen politischen Blockbildung wie zwischen 1918 und 1933 sind vorbei.
Vielleicht sollte das mal in den Schulen verbreitet werden,damit junge Leute weder den extremen Rechten,noch den extremen Linken in die Hände fallen.
21:34
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21:29
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21:18
@1
Bitte klären Sie mich mal darüber auf,was der bürgerliche Antifaschismus ist.Woher diese Bezeichnung kommt und zu welcher Zeit es diesen gegeben hat oder gibt.
Sie scheinen ja Schüler zu sein,da müssen Sie das ja sogar in der Schule aufgeschnappt haben!?
Mal sehen ob ich alter Sack noch etwas lernen kann.
21:07
@#7
Eigentlich tun wir schon zu viel gegen die NPD. Zumindest ist man in anderen Ländern der Meinung, dass wir uns im Umgang mit der NPD teilweise am Rande der demokratischen Freiheit bewegen. Damit will ich nicht sagen, dass wir uns in diesem Thema an anderen Ländern orientieren sollten. Es soll lediglich ein kleiner Fingerzeig sein, dass wir diesem Thema nicht zimperlich umgehen, zumindest nach globaleren Maßstäben. Ich bin auch der Meinung, dass man eher aufklären und ausbilden sollte anstatt (nur) zu verbieten.
21:07
4 von Online fcstwolf,
#1 von antifaschist
da ihr ja demokraten sein wollt nehmt mal dieses urteil zur kenntnis.
www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/bs20030318_2bvb000101.html
21:01
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20:58
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20:54
manchmal hat mann so das gefühl:
ist alles was nicht links ist rechtsextrem?
wie kann eine legale nicht verbotene partei überhaupt extrem sein?
warum wird eine angeblich extreme partei nicht verboten?
pro nrw und npd treten bei der nächsten nrw-wahl an und suchen anscheinend immer mehr den kontakt mit den leuten vor ort.
20:50
Dass sich Parallelgesellschaften und Ghettos bilden, ist kein Problem, dass man alleine den Ausländern anlasten kann. Integration ist kein einseitiger Prozess. Wir haben vor es Jahren versäumt, striktere Regeln für die Zuwanderung zu schaffen und Maßnahmen zu treffen, die sicher stellen, dass die Kulturen zusammen kommen und Ängste abbauen.
Stattdessen haben wir die vielen Ausländer, die vor Jahrzehnten in unser Land eingeladen haben, sich selbst überlassen. Wir sind dumm und blauäugig davon ausgegangen, dass das mit der Integration schon von alleine funktionieren wird bzw. dass die Ausländer wieder gehen werden, wenn es nichts zu tun gibt. Wir haben diese Ausländer in rauhen Mengen zu uns geholt und ihnen gestattet, Kolonien zu gründen.
Und das kann man den Ausländern nicht zum Vorwurf machen. Würde zigtausend Deutsche mit einem Mal in eine fremde Kultur auswandern, würden diese Deutschen auch unter sich bleiben und eine Kolonie bilden, weil es einfach bequemer ist, wenn man sich auch in der Fremde in einer Insel der eigenen Kultur bewegen kann. Ein einzelner Mensch, der in ein fremdes auswandert, passt sich dem Land an, weil ihm auch gar nichts anderes übrig bleibt. Findet er jedoch eine Kolonie seiner Kultur vor, tendiert er dazu, vor allem in dieser Kolonie zu leben.
Andere Länder haben diesen Prozess geschickter gelöst. In vielen Städten Australiens besetzen Minderheiten nicht etwa ganze Stadtteile, sie leben Haustür an Haustür mit den anderen Minderheiten und den Einheimischen, was sicher stellt, dass sich die Kulturen vermischen und Ängste abgebaut werden (fairerweise muss man sagen, dass Australien ein großes Rassismus-Problem mit den hiesigen Ureinwohnern hat).
Wir müssen uns endlich was für die Integration tun. Die Ausländern aus den Ghettos, in denen sie im Übrigen nicht unbedingt freiwillig leben, heraus holen. Ausländische Kinder in den Schulen und Kindergärten mit den deutschen Kindern zusammen bringen und aufwachsen lassen. Und wir müssen uns auch genau anschauen, welche Menschen wir einwandern lassen und sicher stellen, dass nur jenen einen Bleiberecht gewährt wird, die nachweislich und klar erkennbar gewillt sind, Deutsch zu lernen, sich in unsere Kultur einzugliedern und nach modernen Werten ihrer Religionen und Kulturen leben (die den hoch gepriesenen christlichen Werten nicht so fremd sind, wie einige behaupten).