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Niederländer bei halsbrecherischer Reise auf Lok-Trittbrett gestoppt

14.02.2012 | 10:33 Uhr

Auf dem Trittbrett einer Lok hockend ist ein 26-jähriger Mann mit bis zu Tempo 200 durch die winterliche Nacht gerast. Eine Zugbegleiterin des EuroNight von Berlin nach Amsterdam entdeckte den Niederländer am frühen Dienstagmorgen, wie ein Sprecher der Bundespolizei in Hannover sagte. Daraufhin legte der Zug einen Nothalt im brandenburgischen Rathenow ein.

Hannover (dapd). Auf dem Trittbrett einer Lok hockend ist ein 26-jähriger Mann mit bis zu Tempo 200 durch die winterliche Nacht gerast. Eine Zugbegleiterin des EuroNight von Berlin nach Amsterdam entdeckte den Niederländer am frühen Dienstagmorgen, wie ein Sprecher der Bundespolizei in Hannover sagte. Daraufhin legte der Zug einen Nothalt im brandenburgischen Rathenow ein.

Der völlig unterkühlte Mann setzte zunächst seine Fahrt in einem Zugabteil fort. Als ihn Bundespolizisten in Hannover aus dem Zug holen wollten, schlief er friedlich. Grund für die halsbrecherische Fahrt: Der Wohnungslose hatte kein Geld für einen Fahrschein, wollte aber trotzdem in seine Heimat reisen. Nach der Aufnahme einer Anzeige wurde er entlassen und begab sich zur Bahnhofsmission.

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