Das aktuelle Wetter NRW 9°C
Nachrichten

Neue Züge könnten Bahn deutlich teurer kommen als geplant

24.02.2013 | 11:18 Uhr

Die Pläne der Bahn, für die künftige Fernverkehrsgeneration längere und besser ausgestattete Züge zu bestellen, könnten deutlich teurer werden als bislang bekannt. Laut dem Staatskonzern soll sich das Auftragsvolumen für die 220 sogenannten ICx-Züge durch die neuen Wünsche nur um 600 Millionen Euro erhöhen.

Hamburg (dapd). Die Pläne der Bahn, für die künftige Fernverkehrsgeneration längere und besser ausgestattete Züge zu bestellen, könnten deutlich teurer werden als bislang bekannt. Laut dem Staatskonzern soll sich das Auftragsvolumen für die 220 sogenannten ICx-Züge durch die neuen Wünsche nur um 600 Millionen Euro erhöhen. "Für diesen Betrag sind die Nachforderungen allerdings nicht zu haben", sagte dagegen ein Insider dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Die Mehrkosten werden viel höher liegen."

Wegen des Booms im Fernverkehr hatte die Bahn vergangene Woche angekündigt, dass die neuen Züge unter anderem mit bis zu zwölf statt wie bisher geplant mit maximal zehn Waggons fahren sollen. Somit gibt es Platz für gut 100 Fahrgäste mehr pro Zug. Allerdings wird sich die Auslieferung um ein Jahr auf Ende 2017 verzögern. Bei der ICx-Bestellung handelt es sich um den bislang größten Auftrag des Staatskonzerns. Ursprünglich wurde das Volumen mit sechs Milliarden Euro veranschlagt.

dapd

dapd

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7652224/create

Fotos und Videos
Spielabbruch nach Schlägen
Bildgalerie
Gewalt
Prinz mit 80 Jahren
Bildgalerie
Karneval
Aus dem Ressort
Bedauern und Überraschung über Rücktritt von Benedikt XVI.
Papstrücktritt
Der angekündigte Rücktritt von Papst Benedikt XVI. sorgt in Deutschland für große Betroffenheit und Überraschung. Politiker und Organisationen verleihen ihrem Mitgefühl und ihrem Respekt vor dem Würdenträger Ausdruck. Andere Gläubige hoffen auf einen Neuanfang.
Letzter Arbeitstag für Gießerei-Mitarbeiter in Oberhausen
Wirtschaft
In dieser Woche gingen die Mitarbeiter der Oberhausener Babcock-Gießerei zum letzten Mal zur Arbeit. Nur wenige von ihnen haben bisher einen neuen Job gefunden. Knapp drei Dutzend der Mitarbeiter haben noch Restarbeiten erledigt. Nun wurden die letzten Gießmodelle von den Auftraggebern abgeholt.