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Neue Gesichter bei Mainz bleibt Mainz

10.02.2012 | 20:28 Uhr

Das ZDF mischt eine Reihe frischer Gesichter unter die traditionellen Akteure der Fernsehsitzung "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht".

Mainz (dapd). Das ZDF mischt eine Reihe frischer Gesichter unter die traditionellen Akteure der Fernsehsitzung "Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht". Gleich drei Redner oder Gruppen feiern in diesem Jahr ihre Premiere auf der Fernsehbühne: "Jungfastnachter" Johannes Bersch mit "I-Bütt" und der "Kreppel-App", Stefan Persch mit einem Mainz-Walzer sowie das KLF-Quartett mit Fastnachtsliedern, wie das ZDF am Freitag mitteilte.

Bei der ältesten Mainzer Fernsehsitzung sind aber auch wieder bekannte Größen wie der "Bote vom Bundestag" Jürgen Dietz und "Guddi Gutenberg" Hans-Peter Betz dabei. Die Traditionssitzung wird am Fastnachtsfreitag von 20.15 Uhr an live aus dem Mainzer Schloss gesendet.

Das Programm sei "eine gelungene Mischung aus Tradition und Neuem", sagte der zuständige ZDF-Redakteur Peter Walscheid. Ziel sei, die Atmosphäre aus den Fastnachtssälen in die Fernsehstuben zu bringen. Die Zutaten des närrischen Menüs liefern die vier großen Mainzer Fastnachtsvereine: der Mainzer Carneval-Verein (MCV), der Mainzer Carneval Club (MCC), der Gonsenheimer Carneval Verein (GCV) und der Kasteler Carneval Klub (KCK).

Kokolores trifft Politik

Das ZDF setzt in diesem Jahr vor allem auf die Redner: Gleich acht Narren dürfen sich in der Bütt beweisen. Zur Eröffnung darf erneut Friedrich Hofmann als "Till" das Protokoll präsentieren, die Abteilung Politik decken ansonsten der "Bote vom Bundestag" und "Guddi Gutenberg" ab. Die politischen Redner seien die Glanzstücke, auch seien die Vorträge länger als die Kokolores-Nummern, betonte Walscheid. Die politischen Schwergewichte sollen zudem an wichtigen Umschaltzeiten des Fernsehprogramms als "Quotenfänger" fungieren.

Die Abteilung Kokolores ist allerdings mit fünf Rednern in der Mehrheit. Mit dabei ist erneut Fastnachts-Schwergewicht Hildegard Bachmann, den gereimten Schlussvortrag darf Hans-Joachim Greb als "Hoppes" halten. Ein Wiedersehen auf der Bühne gibt es mit "Nachtwächter" Adi Guckelsberger, Stimmungssänger Jürgen Wiesmann steigt in diesem Jahr als "Familienoberhaupt Ernst Lustig" in die Bütt. Politik sei "nicht immer nur zum Lachen", dem Zuschauer zuhause müsse auch Unterhaltung geboten werden, begründete Walscheid die Auswahl.

Ranzengarde feiert Jubiläum

Für die Musik sorgen in diesem Jahr neben den Newcomern die "Spassmacher Company" und die "Schnorreswackler". Letztere bringen mit ihrer Mops-Garde eine schwungvolle Parodie auf die älteste Mainzer Garde, die Ranzengarde, mit ihrem 175-jährigen Jubiläum auf die Bühne. Das Ranzengarde-Prinzenpaar wird zur traditionellen Eröffnung mit den Garden auf die Bühne kommen. Gegen Ende darf dann Thomas Neger seine Mainz-Lieder schmettern, bevor die Mainzer Hofsänger mit ihrem Fastnachts-Medley traditionell zum großen Finale überleiten. Zwei Fastnachtsballetts sorgen für die optischen Glanzpunkte.

Die gut vierstündige Fastnachtssitzung ist die älteste Fernsehsitzung in Deutschland und hatte im vergangenen Jahr rund sechseinhalb Millionen Zuschauer. Durch die Sendung führt Hans-Peter Betz als Sitzungspräsident

dapd

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