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My Hammer ist bald keine Handwerker-Auktionsbörse mehr

01.10.2012 | 05:22 Uhr
My Hammer ist bald keine Handwerker-Auktionsbörse mehr
My Hammer ist bald keine Online-Auktionsbörse mehr.

Die Online-Handwerkerbörse My Hammer gibt ihr Auktionsmodell auf. Nachdem das Unternehmen im fünften Jahr hintereinander rot Zahlen geschrieben hat, verabschiedet es sich von seinem bisherigen Geschäftsmodell der Auktionsbörse für billige Handwerker-Dienstleistungen - und will künftig nur noch Branchenbuch sein.

Die einstige New-Economy-Größe My Hammer ändert ihr Geschäftsmodell. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Montagausgabe) berichtet, gibt das börsennotierte Unternehmen das Prinzip der Rückwärtsauktionen auf, mit dem Kunden möglichst günstig an Handwerkerleistungen kommen sollten. In Zukunft soll die Webseite Handwerkern als Präsentationsplattform dienen und Kunden das Finden, Kontaktieren und Bewerten von Handwerkern erleichtern.

Vorstand Michael Jurisch sagte dem Blatt: "Wir sehen uns in Zukunft als Branchenbuch 2.0." Die Auktionsformen würden bis Ende des Jahres eingestellt. Damit reagiere das Unternehmen auf die Entwicklung der vergangenen Jahre: Im April legte es im fünften Jahr in Folge rote Zahlen vor. Die Aktie fiel in diesem Zeitraum von mehr als vier Euro unter die Ein-Euro-Marke.

Das bisherige Geschäftsmodell hatte zu seinem Start für harsche Kritik gesorgt. Das Gewerbe warf der Firma vor, Lohndumping und Schwarzarbeit zu fördern, und Kunden beschwerten sich über qualitativ ungenügende Arbeiten. (dapd)

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Kommentare
01.10.2012
09:21
My Hammer ist bald keine Handwerker-Auktionsbörse mehr
von DerRheinberger | #3

Warum Handwerkerleistungen ersteigern, wenn Schwarzarbeit immer noch erheblich billiger ist?

01.10.2012
08:45
My Hammer ist bald keine Handwerker-Auktionsbörse mehr
von luna123 | #2

Die sind genauso über wie Leihfirmen.Fahrt zur Hölle!

01.10.2012
06:58
Ex-New-Economy-Star My Hammer stellt Auktionsmodell ein
von bernieabg | #1

"...und Kunden beschwerten sich über qualitativ ungenügende Arbeiten:::"
Man kriegt, was man bezahlt.

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