Millionen Narren feierten ausgelassen und friedlich
16.02.2010 | 07:00 Uhr 2010-02-16T07:00:54+0100
Düsseldorf/Köln.Selbst Schnee und klirrende Minusgrade konnten die Karnevalisten am Rosenmontag nicht vom Schunkeln abhalten. Sie feierten „friedlich, fröhlich, ausgelassen“ wie Düsseldorfer Einsatzleiter Dieter Höhbusch erklärte. Auch in Köln gab es keine besonderen Vorkommnisse, so die Polizei.
Singend und schunkelnd haben Millionen Jecken am Rosenmontag den klirrenden Temperaturen getrotzt und ausgelassen den Höhepunkt der fünften Jahreszeit gefeiert. Unter begeisterten „Alaaf“- und „Helau“-Rufen empfingen bunt kostümierte Narren die zahllosen Prunk- und Persiflagewagen in Köln, Düsseldorf und Mainz. Aufs Korn genommen wurden vor allem internationale Politiker wie der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi und US-Präsident Barack Obama. Aber auch Vertreter der schwarz-gelben Koalition, allen voran Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle, bekamen ihr Fett weg.
Einen bis zum Nachmittag eher ruhigen Rosenmontag erlebte die Polizei. 1,3 Millionen Jecken feierten nicht nur fröhlich, sondern auch ausgesprochen friedlich, berichtete der Einsatzleiter der Kölner Polizei. Es kam bislang zu keinen besonderen Vorkommnissen.
Kopulierender Berlusconi
Bei den Düsseldorfer Narren, die sich vor 750.000 Zuschauern gegen Mittag mit ihren knapp 70 Wagen in Bewegung setzten, ging es ebenfalls ausgelassen, aber friedlich zu. Rund 900 Polizisten sowie Zugbegleiter brachten die zahlreichen Motivwagen und Fußgruppen nach knapp fünf Kilometern Wegstrecke sicher durch die Stadt bis an ihr Ziel in Bilk.
Der letzte Wagen erreichte gegen 16.15 Uhr sein Ziel. Die Narren feierten zwar ausgelassen, manche hatten laut Polizei aber „zu tief ins Glas“ geschaut und randalierten. Gegen die meist jugendlichen Unruhestifter schritten die Polizisten schnell und konsequent ein, sodass weitere Störungen frühzeitig unterbunden wurden.
Die Ordnungskräfte schleppten entlang des Zugwegs 39 (26 waren es im vergangenen Jahr) Pkw ab. Polizeibeamte und Helfer des Jugendrotkreuzes brauchten sich in der Sammelstelle in der Wache an der Heinrich-Heine-Allee lediglich um einen Jugendlichen zu kümmern. Für fünf (2009 waren es 17), zum Teil alkoholisierte Randalierer (davon drei Jugendliche), endete der Tag im Polizeigewahrsam. Weiterhin nahmen die Polizisten drei (13) Tatverdächtige wegen Widerstands und gefährlicher Körperverletzung vorläufig fest. Nach den guten Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr, setzte die Polizei auch in diesem Jahr wieder auf frühzeitige Intervention im Umgang mit potenziellen Randalierern und Straftätern. Insgesamt erteilten die Beamten in diesem Jahr 32 (56) Personen einen Platzverweis für den Innenstadtbereich.
06:33
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23:45
@3: die feiern, während die Spiesser hier Frust scheiben! Alaaf!
23:39
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21:22
wo bleiben denn hier die ganzen Sozialisten um wieder ihren Frust von der Seele zu meckern?
Ihr könnt nichts, ihr seit nichts und wenn ihr so weiter macht bleibt das auch so!
Der Wagen mit dem kopflosen Linken ist Wahrheit pur!
20:50
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20:21
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