Merkel dankt USA für Beitrag zur deutschen Einheit
03.11.2009 | 17:16 Uhr 2009-11-03T17:16:00+0100
Washington. Viel Applaus erntete Kanzlerin Merkel für ihre Rede vor dem US-Kongress in Washington. Sie bedankte sich bei den USA für einen großen Beitrag zur deutschen Einheit. Konrad Adenauer war 1957 der bislang einzige deutsche Kanzler, der vor dem US-Kongress sprach.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den USA in einer Rede vor dem US-Kongress für ihre Hilfe zum Fall der Mauer vor 20 Jahren gedankt. «Ich weiß, und wir Deutsche wissen, wie viel wir Ihnen, unseren amerikanischen Freunden verdanken. Niemals werden wir - werde ich ganz persönlich - Ihnen das vergessen», sagte Merkel am Dienstag in Washington in einer Rede, die mehrmals von stehenden Ovationen der Abgeordneten und Senatoren unterbrochen wurde.
Mit scharfen Worten äußerte sich Merkel zum Konflikt über das iranische Atomprogramm. «Eine Atombombe in der Hand des iranischen Präsidenten, der den Holocaust leugnet und Israel das Existenzrecht abspricht, darf es nicht geben», sagte die CDU-Chefin. Nicht nur Israel werde bedroht, sondern die ganze freie Welt. «Wer Israel bedroht, bedroht auch uns», sagte sie. Doch sei die Sicherheit Israels für Deutschland niemals verhandelbar. Notfalls müssten harte wirtschaftliche Sanktionen verhängt werden.
Merkel forderte mit klaren Worten mehr Anstrengungen der Staatengemeinschaft zum Klimaschutz. «Wir alle wissen: Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wir brauchen eine Einigung auf der UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen», sagte sie. Zentrales Ziel müsse es sein, die globale Erwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen. Ein Abrücken davon wäre unvernünftig und würde auch Chancen auf neue Arbeitsplätze im Umweltbereich gefährden.
Forderungen aus den USA nach mehr deutschen Soldaten in Afghanistan konterte Merkel mit dem Hinweis, dass Deutschland dort bereits das drittgrößte Truppenkontingent stelle. Sie warb für das Konzept der «vernetzten Sicherheit» aus zivilem und militärischen Engagement und sagte, das Ziel müsse eine «Übergabestrategie in Verantwortung» sein. Diese müsse auf einer UN-Konferenz 2010 entwickelt werden. «Deutschland stellt sich dieser Verantwortung», sagte die Kanzlerin.
Für mehr Kontrolle der Finanzmärkte
Zur Finanzkrise sagte Merkel, die Welt müsse die Lektion lernen, dass die globale Wirtschaft eine globale Ordnung brauche. Es gehe um mehr Transparenz und Kontrolle der Finanzmärkte, sonst werde der Missbrauch von Freiheit wieder Instabilität fördern.
Merkel sagte, nicht immer stehe es mit der Partnerschaft zwischen den USA und Europa zum Besten, weil die Erwartungen aneinander enttäuscht würden. Doch sagte sie: «Einen besseren Partner als Amerika gibt es für Europa nicht. Und einen besseren Partner als Europa gibt es für Amerika nicht.» Nicht nur die gemeinsame Geschichte und gemeinsamen Interessen hielten beide zusammen, sondern die gemeinsame «Wertebasis», also der gemeinsame Glauben an die Würde des Menschen sowie die «Freiheit in Verantwortung».
Die Ehre eines Auftritts vor beiden Kammern des Parlaments hatte bisher als einziger Bundeskanzler Konrad Adenauer im Jahr 1957. Merkel hat den Termin für die 30-minütige Rede bewusst in die Woche vor dem 20. Jahrestag des Mauerfalls gelegt. (ap)
21:11
Die Stadt Schmallenberg ist hier Vorbild und Vorreiter.
21:07
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20:57
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20:46
Meine Rede an den Kongress,
...wie sehr habe ich von Amerika geträumt und mich danach gesehnt dieses Land endlich besuchen zu können. Leider war ich in der BRD nur ein Mitglied in der DJF und meine Verwandten im Osten schmuggelten mir Bücher über Amerika in den Westen. Es war eine harte Zeit. Ich konnte den Westen zwar manchmal verlassen (ich war ja priviligiert, da Physikerin) musste aber immer wieder zurückkehren. Endlich viel die Mauer!
Ja, die Zeiten waren hart!
20:36
Ein Kniefall vor einem Kriegsvolk?
Ja, Frau Merkel macht genau das, viele Worte und wenig Inhalt. 1/3 ihrer Rede bestand aus dem Leben in der DDR und dem anschließenden Anbiedern der USA. Keine Worte der Kritik an Israel und dem ach so tollen menschenverachtenden US-Regime. Keine klaren Worte der deutschen Bevölkerung zur Ablehnung zum Afghanistankrieg.
Aber wie Kohl, wenn es im eigenen Land arbeit gibt einfach abhauen. Eine schöne Märchentante war da zu sehen und nicht ein Stück mehr!
20:10
Wann ist Schluss mit dem bedanken ?
Kohl hat sich bedankt. Aus Basta.
Aber wir sehen ja, wohin das führt, immer neue Shuldgefühle aufbauen.
Die heutigen Generationen haben keinem Menschen aus der Vergangenheit gegenüber keinerlei Verpflichtungen mehr.
ALLES BEZAHLT.
20:10
Da ist unsere Vorzeigekanzlerin den USA aber heftig in den ***** gekrochen.
20:08
keine aufregung, das war mal wieder beliebiges vom deutschland-chef.
daraus folgt nichts und ich denke, der kongress sieht das auch so.
19:59
Die Gesten zeigen das Vasallentum Deutschlands.
Meiner Ansicht nach ist nicht Freundschaft die Sorge, sondern das die USA von anderen Staaten Unterwerfung und Unterwerfungsgesten erwarten.
Die USA haben Europa, der EU als auch anderen Ländern viel zu verdanken.
Wir können Angela Merkel mit ihrer CDU, als auch deren Vasallen von der FDP am 09. Mai 2010 bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen eine Absage erteilen.
Euer,
Sjakie van Kooten
19:57
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