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Spitzelaffäre

Mehdorn gesteht Fehler ein: Wir waren übereifrig

03.02.2009 | 14:58 Uhr
Mehdorn gesteht Fehler ein: Wir waren übereifrig

Berlin. Nun rudert Bahn-Chef Hartmut Mehdorn doch zurück: In der Spitzelaffäre hat sich der Manager erstmals einsichtig gezeigt und Fehler eingeräumt. Mehdorn war in den vergangenen Tagen wegen der Überwachung von 173.000 Mitarbeitern immer mehr unter Druck geraten. Sein Stuhl wackelt.

Bahnchef Hartmut Mehdorn hat «falsch verstandene Gründlichkeit» beim Datenabgleich seiner 173.000 Mitarbeiter eingeräumt. Er schrieb am Dienstag in einem Brief an alle Beschäftigten, der der AP vorliegt: «Aus heutiger Sicht waren wir hier übereifrig.»

Den gesamten Inhalt des Briefes lesen Sie hier

Mehdorn sucht Dialog

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Auch die Umgehung der Arbeitnehmervertretungen bei der Aktion nannte er einen Fehler. Er greife gerne die Anregung der Gewerkschaften auf, in einem intensiven Dialog mit den Beschäftigten «verbindliche und transparente Regelungen zu vereinbaren», schrieb der Vorstandsvorsitzende weiter. Dabei müsse jeder Generalverdacht ebenso ausgeschlossen werden wie «ein Abrücken von unserem Kampf gegen die Korruption».

Tiefensee macht Druck

Zuvor hatte Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee seine Kritik am Verhalten Mehdorns seit Bekanntwerden der Datenaffäre verstärkt. Die Bahn hatte vor einigen Jahren die Daten der Mitarbeiter mit denen von 80.000 Lieferanten abgleichen lassen, ohne die Mitarbeiter vorher oder hinterher zu informieren oder eine Betriebsvereinbarung darüber abzuschließen.

Tiefensee hatte «scheibchenweise» Information aus der Spitze der Deutschen Bahn beklagt. Es sei «noch lange nicht genug» aufgeklärt worden, sagte er am Dienstag in Berlin. Der Frage, ob Mehdorn noch sein Vertrauen genieße, war Tiefensee ausgewichen. (ap)

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Kommentare
03.02.2009
18:46
Mehdorn gesteht Fehler ein: Wir waren übereifrig
von Elektrosteiger | #11

Wäre Herr Mehdorn ejrlch gewesen, dann hätte er längst eine Entschuldigung abgegeben.

Das ist wieder nur so eine Aktion, damit er bis zum Bördengang der DB AG am Ruder bleiben kann und mit der fetten Abfindung für den Börsengang in den nichtwohlverdienten gehen kann...

03.02.2009
18:36
Mehdorn gesteht Fehler ein: Wir waren übereifrig
von supply | #10

Oh da bekommt einer angst den Bonus zu verpassen, wird er gefeuert bevor die Bahn an derBörse verhökert wird ist wohl nix von riesen Bonus auf seinem Konto, warum sonst soll er plötzlich kreide gefressen haben?

03.02.2009
17:44
Mehdorn gesteht Fehler ein: Wir waren übereifrig
von Deutsche Bahn AG = Stasi 2.0 | #9

Wir waren übereifrig...soll heißen: Wir hätten verdeckter agieren müssen, damit die Öffentlichkeit bloß nichts merkt.

03.02.2009
17:31
Blockierter Kommentar.
von Matthias.Kiesel | #8

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

03.02.2009
17:12
Mehdorn gesteht Fehler ein: Wir waren übereifrig
von Beobachter | #7

Mit scheibchenwiese Information kennt Tiefensee sich bestens aus. Er hätte schon vor Monaten seinen Hut nehmen müssen und spielt jetzt den Saubermann.

03.02.2009
16:26
Mehdorn gesteht Fehler ein: Wir waren übereifrig
von Teamwork | #6

p_s_a hat recht. Die hohen Herrn entschuldigen sich
öffentlich, drehen sich um und gehen mit gleichem Fleiße an die selbe sch.... In dem Job hat man ein dickes Fell, schüttelt sich und gut ist.

03.02.2009
16:22
Mehdorn gesteht Fehler ein: Wir waren übereifrig
von loke | #5

Sie waren zu oft mit Merkel zusammen! Die Tips von ihr wie mann es richtig angeht,haben sie Herr Mehdorn,wohl nicht richtig verstanden. Aber Uebung macht den Meister!

03.02.2009
16:07
Mehdorn gesteht Fehler ein: Wir waren übereifrig
von EinSchwelmerBürger | #4

Wielange muss man diesen Menschen noch ertragen? Arroganz und Dummheit so nah vereint.

03.02.2009
15:58
Mehdorn gesteht Fehler ein: Wir waren übereifrig
von p_s_a | #3

Laufend Mist machen und das dicke Bedauern, oooh tut mir so leid. Das kennt man von Zumwinkel, Mehdorn und schlecht erzogenen kleinen Kindern.

03.02.2009
15:16
Mehdorn gesteht Fehler ein: Wir waren übereifrig
von Timo | #2

Übereifrige Bahnmitarbeiter ?!
Ein Widerspruch in sich !

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