Linken-Mitarbeiter soll Polizistin gebissen haben
07.09.2011 | 10:27 Uhr 2011-09-07T10:27:00+0200
Essen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Mitarbeiter des Fraktionsvorsitzenden der Linken im NRW-Landtag, Wolfgang Zimmermann. Er soll bei der Demo gegen den Nazi-Aufmarsch in Dortmund eine Polizistin gebissen haben.
Ein Mitarbeiter der Linken soll bei der Anti-Nazi-Demo in Dortmund eine Polizistin gebissen haben. Gegen ihn wird wegen Landfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt, wie die Staatsanwaltschaft in Dortmund bestätigt.
Der Beschuldigte arbeitet laut Staatsanwaltschaft im Staab von Wolfgang Zimmermann, Fraktionsvorsitzender der Linken im Landtag. Er soll eine Polizistin gebissen haben, als die Polizei eine Sitzblockade von Anti-Nazi-Demonstranten habe auflösen wollen. Zu Einzelheiten konnte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch keine Angaben machen.
Partei kritisiert „unverhältnismäßige Gewalt“
Der Mitarbeiter der Linken wollte sich bisher nicht zu den Vorwürfen äußern. Die Linke wiederum hatte bereits kurz nach den Demonstrationen vom Wochenende die Polizei kritisiert. Sie habe „unverhältnismäßige Gewalt“ gegen Gegendemonstranten ausgeübt.
Bei einem Aufmarsch von 700 Neonazis war es am Samstag in der Dortmunder Nordstadt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Gegendemonstranten gekommen. Mehr als 40 Polizisten und sieben Demonstranten waren dabei verletzt worden.
14:34
#technikus
Dann wissen wir ja jetzt wo Sie gestanden haben.
14:29
Ich möchte gerne wissen, wie jemand einen Polizeibeamten beißen kann, der Quarzhandschuhe trägt und Vollschutz, d. h. Schlagschutz an Beinen, Oberarmen und Schulter/Bauch sowie Helm mit Visier und Halskjrause. - Einfach lächerlich.
14:25
#19
sowas nennt man Rattenfängertaktik!
Es existiert keine Krankenversicherung speziell für Polizisten, die noch obendrein hübsche Sümmchen springen lassen.
Welch ein dummes Zeug!
Es sollte aber eine für Scharlatane geben. Recherchier mal.
14:10
#16 MisterB
Sehe die Einstellung der WAZ eigentlich genau umgekehrt.
Während bei einer genehmigten Kundgebung immer die Rede von einem Nazi - Aufmarsch ist, werden die nicht genehmigte Blockadetaktik und die gewaltätigen Übergriffe (linker?) Chaoten mit Demo-gegen-Rechts verharmlost.
Die Tatsache ist nicht wegzudiskutieren:
Die genehmigte Demonstration war friedlich.
Gewalt ging von illegalen Aktionen gewaltbereiter Chaoten unter dem Deckmantel Anti - Rechts aus.
14:09
Alles kein Problem. Einfach für min. 14 Tage krankschreiben lassen und die Krankenversicherung speziell für Polizisten läßt ein schönes Sümmchen springen. So hat sich der Einsatz wenigstens finanziell gelohnt.
14:01
Manche haben ja wirklich ne große naive Klappe!
Sehen sich gern in der Opferrolle und üben gerade mit ihren Tiraden Gewalt aus.
Wenns nach ihnen ginge, gäbe es keine Polizei und damit einhergehend überhaupt keine Justiz. Sie wären dann aber die ersten, die nach Recht und Ordnung riefen, wenn sie von irgendwelchen Leuten was in die Fresse bekämen. Wendehälse!
14:00
Der Mann hat niemanden gebissen, jedenfalls nicht bei der Blockade und beim entfernen von der Blockade! Ich habe seinen Abtransport gesehen.
Kurz danach ist er kollabiert und wurde zunächst von zwei Polizeisanitätern versorgt. Zu dem Zeitpunkt war er gar nicht mehr in der Lage jemanden zu beißen.
Dann kam er in einen Rettungswagen des ASB, wurde im Krankenhaus einem Arzt vorgeführt und dann gleich dort verhaftet.
Jetzt fehlt nur noch ein CDUler a la Bruno Heck, der in Anlehnung an dessen Spruch über die vom Pinochet-Regime Gefangenen sagte: Das Leben in der Nazi-Blockade war bei sonnigem Wetter recht angenehm.
13:51
Mich würde mal wirklich interessieren, ob sich die WAZ/NRZ/derWesten-Redakteure wirklich bewusst sind welchen Job sie da machen.
Wenn man alle Berichte über die Naziaufmärsche in den letzten Tagen objektiv Revue passieren lässt bleibt Folgendes haften:
Tausende gewaltbereite linksextremistische Chaoten verhindern eine rechtskräftig genehmigte Demo. Als Sahnehäubchen. Linke-Mitarbeiter SOLLEN Polizisten gebissen haben.
Die Botschaft dieser Berichterstattung, objektiv betrachtet: Leute wählt blos nicht links!
Es wurde in keinem Artikel auf die Ziele dieser rechten Nazidemonstration aufmerksam gemacht. Nur einmal hat Herr Reitz in einem Kommentar Bürger und Leser dazu aufgerufen Nazis Null Toleranz zu gewähren. Und Bürger die das allzu wörtlich genommen haben und sich den Nazis auf ihrem Aufmarsch in den Weg stellen wollten, sind linksextremistische Chaoten.
Was uns die Berichterstattung auch schuldig geblieben ist, woher man das so genau weiß, dass das alles linke Chaoten waren. Hatten die irgendwelche Parteibücher dabei die sicher gestellt und ausgewertet wurden? Hat man die alle schnell interviewt welche politische Einstellung die haben? hatten die vielen noch Minderjährigen Jugendlichen auch schon tieflegende politische linke Ansichten? Waren unter den Randalierern vielleicht auch einfach nur Randalierer? Warum sind diese Randalierer automatisch alle Linke?
Hat die WAZ-Medien-Gruppe oder irgendwelche Medien überhaupt Interesse an Beantwortung dieser Fragen?
13:39
Ich weiß nicht warum hier steht er hätte sich nicht äußern wollen, immerhin hat er selber zuvor schon Anzeige gegenüber der Polizei erstattet und sein Vorgesetzter hat der Presse gegenüber dazu ausgesagt. Wenn die Polizei ihm das Maul stopfen will sind die selber schuld.
http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2011/09/05/aktuelle_stunde.xml / Anzeige gegen Demonstranten
13:35
Ach was, die beißen nicht, die spielen nur ...