Das aktuelle Wetter NRW 4°C
Nachrichten

Linke berät auf Parteitag über künftiges Programm

21.10.2011 | 12:39 Uhr

Erfurt (dapd). Die Linke will sich an diesem Wochenende ein Programm geben. Am Freitagvormittag begann der dreitägige Parteitag in Erfurt, in dessen Mittelpunkt die inhaltliche Positionierung der Linken stehen soll. Das Parteiprogramm soll am Samstag verabschiedet werden. Zu dem Papier wurden knapp 1.400 Änderungsanträge eingereicht.

Am Mittag soll die Parteivorsitzende Gesine Lötzsch zu den Delegierten sprechen. Zu den weiteren prominenten Rednern in Erfurt gehören der Ko-Vorsitzende Klaus Ernst, der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, und der frühere Parteichef Oskar Lafontaine.

dapd

xna158


Kommentare
Aus dem Ressort
Verfolgte Homosexuelle können Recht auf Asyl haben
Asylpolitik
Schwule und Lesben können auf Asyl in EU-Ländern hoffen - vorausgesetzt, ihnen drohen in ihrem Heimatland schwere Strafen. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Es ging um drei homosexuelle Männer aus afrikanischen Ländern, in denen auf Homosexualität mit Gefängnis bestraft wird.
Polizei findet Brandsätze bei Razzia gegen Linksextremisten
Kriminalität
Bei einer Razzia gegen Linksextremisten hat die Berliner Polizei in einem linksalternativen Wohnprojekt Brandsätze, Pyrotechnik und Stacheldraht gefunden. Erst im Juni hatten etwa 40 Vermummte in Kreuzberg Polizisten attackiert, zuvor hatten Unbekannte Fassaden von Jobcentern beschädigt.
Zu viele Protestanten - Orte müssen auf Feiertag verzichten
Mariä Himmelfahrt
Der 15. August 2014 wird in drei bayrischen Gemeinden ein Tag wie jeder andere sein: Denn Mariä Himmelfahrt ist dann dort kein gesetzlicher Feiertag mehr. Grund: Der letzte Zensus hat ergeben, dass in den Kommunen inzwischen mehr Protestanten als Katholiken leben.
Kritik an Mollath-Reklame von Sixt alarmiert den Werberat
Mollath-Werbung
Die Werbeanzeige des Autovermieters Sixt mit Gustl Mollath als Werbefigur hat für Wirbel gesorgt: Die Reklame war mit dem Nürnberger, der erst kürzlich aus der Psychiatrie entlassen worden war, nicht abgestimmt worden. Mollaths Anwalt kündigte rechtliche Schritte gegen Sixt an.
Nazi-Kriegsverbrecher László Csatáry ist tot
Kriegsverbrecher
Der Kriegsverbrecher László Csatáry ist ungarischen Medienberichten zufolge mit 98 Jahren an einer Lungenentzündung in Budapest gestorben. Der ehemalige Nazi-Lagerkommandant lebte unbehelligt in Ungarn, bis das Wiesenthal-Zentrum ihn aufspürte.