Lauterbach: Ärzte "jammern auf höchstem Niveau"
18.05.2009 | 18:47 Uhr 2009-05-18T18:47:00+0200
Essen. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat den Ärzten "Jammern auf höchstem Niveau" vorgeworfen. Forderungen nach besserer Bezahlung seien angesichts der Krise und des Jobverlusts vieler Akademiker unangemessen, sagte Lauterbach der WAZ. Die Mediziner sollten "die Kirche im Dorf lassen".
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach lehnt Forderungen aus der Ärzteschaft nach besserer Bezahlung angesichts der Wirtschaftskrise als „unangemessen” ab. „In dieser Krise werden auch viele Akademiker ihren Job verlieren. Die einzige Berufsgruppe, die davon nicht betroffen ist, sind die Ärzte. Deshalb sollten sie die Kirche im Dorf lassen”, sagte Lauterbach der WAZ. Bei den Ärzten gebe es Vollbeschäftigung bei steigenden Einkünften. Die Gesellschaft benötige in der Krise nun „die Solidarität der Ärzte und nicht Jammern auf höchstem Niveau”.
Ärztepräsident Frank-Dietrich Hoppe hatte vor dem am Dienstag beginnenden Ärztetag die Unterfinanzierung der ärztlichen Leistungen kritisiert und eine Rationierung der Leistungen gefordert. Auch das lehnt Lauterbach ab. „In Deutschland werden pro Kopf doppelt so viele Röntgenbilder gemacht wie im EU-Durchschnitt, wir haben zu viele Arztbesuche und jedes vierte Krankenhausbett steht leer. Solange wir in einigen Bereichen eine solch groteske Überversorgung haben, müssen wir nicht über Rationierung sprechen.”
Ärzte, die sich viel Zeit für die Patienten nehmen, seien benachteiligt worden
Die Wut jener Ärzte, die durch die Honorarreform benachteiligt seien, kann Lauterbach verstehen. „Es gibt eine Fehlverteilung innerhalb der Ärzteschaft”, sagte er. Besonders solche Ärzte, die sich viel Zeit für die Patienten nehmen, seien benachteiligt worden. Auch die regionalen Unterschiede seien nicht hinnehmbar. Aber: „Das ist die Reform, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung unbedingt haben wollte. Der Politik kann man höchstens den Vorwurf machen, den Vorschlag der Ärzte nicht verhindert zu haben.”
12:09
Mit diesem ganzen Ablenkungsmanöver soll gewollt nur erreicht werden, dass die Bevölkerung aufeinander losgeht (wie man hier lesen kann) und das die wahren Schuldigen an der Verschwendung im Gesundheitswesen nicht bekannt werden.
Und ihr fallt hier alle darauf herein !!!!!!
09:22
lauterbach verdient mit seinem geschwafel gutes geld während die ärzte überstunden machen
10:24
Herr Lauterbachs unerträgliche Arroganz und flache Sozialneiderargumente sind eine Zumutung. Warum ausgerechnet er immer wieder zu Wort kommt ist mir ein Rätsel. Die niedergelassenen Kassenärzte, die ich kenne stehen am Abgrund. Auf sehr hohem Niveau, aber anders als es Herr Lauterbach meint.
09:20
Heinrich VIII, es muss heissen: und seiner Partei, der SPD, ab.....
Ansonsten finde ich, dass wir immer noch auf die Beiträge unter 12 % warten, die uns bei Einführung der Praxisgebühr versprochen wurden
07:26
Auch die Gesundheitsversorgung ist von einem entfesselten Kapiatlismus gepackt worden. Die Behauptung, dass zu weing Geld ins System eingespeist wird ist absurd. Es packen sich doch alle die Taschen voll. Pharmaindustrie, Ärzte, Apotheker.
Nehmen wir das Beispiel Ärzte: 4 Milliarden € (4.000.000.000 €) haben sie mit der Gesundheitsrefom zusätzlich bekommen. Geändert wurde uach die Verteilung innerhalb. der Ärzteschaft. Die Gewinner halten die Klappe oder nutzen die Zeit für ihre Kapitalanlagen, nur diejenigen, die nur die Brotkrumen abbekommen haben, maulen.
22:48
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17:11
Zum Thema Gesundheitsreform:Es wird seit Jahrzehnten daran herumgebastelt,und immer wieder kommt neue ******* dabei heraus.Tut mir leid,aber es ist nun einmal so.
16:04
Prof. Lauterbachs Frau leitet das Tumorzentrum des Klinikums Aachen und ist für die epidemologische Auswertung der Untersuchungsergebnisse am Aachener Brustkrebsreferenzzentrum zuständig. Rein zufällig hat sich Lauterbach 2004 sehr für die Einrichtung eines Brustkrebs-Referenzzentrums in Aachen eingesetzt (Ausführliche Berichte seinerzeit im TV magazin Report).
Ohne die Protektion durch Ministerin Schmidt, wäre Lauterbach schon längst in der politischen Versenkung verschwunden. Man ist immer wieder erstaunt, dass er in den Medien trotz seiner begrenzten Sachkenntnis (Medizinalbürokrat, der nie als Arzt gearbeitet hat) und trotz nicht vorhandener persönlicher Integrität eine so breite Bühne geboten bekommt. Äußerungen von ihm über die wirtschaftlichen Verhältnisse von Ärzten sind einfach lächerlich.
16:02
Schafft endlich die kassenärztlichen Vereinigungen ab . Das sind die wirklichen Parasieten in unserm Gesundheitssystem.
15:44
Arme Ärzte.Ich habe in der letzten Woche noch meinen Hausarzt zufällig vor dessen Eigentumswohnung grtroffen,wie er sich und seiner Familie mit sage und schreibe drei nagelneuen PKW der gehobenen Mittelklasse beglückte.Kein Neid meinerseits,aber Unverständnis ob dieser Jammerei.