Laschet fordert Altersgrenzen für Internetseiten
24.06.2009 | 16:16 Uhr 2009-06-24T16:16:00+0200
Köln. Internetangebote sollten ebenso wie Filme oder Spiele eine Alterskennzeichnung bekommen. Das fordert NRW-Familienminister Armin Laschet. Entweder müssten die Anbieter die Seite selbst kennzeichnen oder eine unabhängige Prüfstelle eingesetzt werden.
Nordrhein-Westfalens Jugendminister Armin Laschet (CDU) fordert eine Alterskennzeichnung von Internetangeboten. Dies sei auch die Voraussetzung dafür, geeignete Filterprogramme zu nutzen, «die verlässlich alle Inhalte von den Kindern fernhalten, die die Eltern für ungeeignet erachten», sagte der Minister am Mittwoch bei einer Diskussionsveranstaltung auf dem Medienforum.NRW in Köln. Vor allem das Web 2.0 und neue mobile Kommunikations- und Unterhaltungsgeräte stellten neue Anforderungen an den Jugendmedienschutz.
Die bisherige Strategie, Jugendschutzprogramme zu entwickeln, die eigenständig den Inhalt eines Angebots erkennen und einer Altersgruppe zuordnen können, sei fehlgeschlagen. «Deshalb ist es längst überfällig, die Anbieter in die Pflicht zu nehmen, ihre Angebote einzuschätzen oder von einer unabhängigen Stelle einschätzen zu lassen», verlangte Laschet. «Nur auf einer solchen Grundlage ist vernünftiger Jugendmedienschutz, der diesen Namen auch verdient, im Internet möglich», fügte er hinzu. (ddp)
23:44
...und dümmlich grinsen die Zensurminister in die Kameras...
11:42
Nach der Einführung von Internetsperren (angeblich nur) für Kinderpornos geht es jetzt offenbar darum auszuloten, wie man die Zensur auch auf andere Bereiche schnell ausdehnen kann. Also wird von Politikern nach und nach versucht, durch immer neue Vorschläge zur Kontrolle des Internets den rechtlichen Rahmen auszudehnen und die Bevölkerung für die Idee von Zensur weichzuklopfen. Wo bleiben eigentlich die Intelektuellen Wächter der Demokratie in dieser Diskussion? Habe nur ich den Eindruck, daß an dieser Front peinliche Stille herrscht?
14:29
Man sollte vielleicht mal fordern, dass endlich eine Mindestintelligenz und umfassende Allgemeinbildung als Grundvoraussetzung für das Aufstellen von Politiker zur Wahl vorgesehen wird.
23:08
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16:06
*lol*
Noch so ein Superhirn.
Das ist ja fast so kompetent wie der frisch gefönte Afghanische Windhund neben ihm auf dem Foto.
Ein echtes Dumm-Dumm-Geschoss das Bild und daher nach Genfer Konvention verboten!
Stoppschild davor! Schnell!
07:32
Wenn dieser Mann sein Hirn einschalten würde, dann würde er merken, dass das Internet prinzipiell eh nur Erwachsenen zugänglich ist ( da nur diese Verträge mit Providern abschliessen können). Alles andere liegt bereits im Ermessen (und in der PFLICHT) der Eltern.
Aber da die CDU (ebenso wie die SPD und vermutlich auch die FDP) kein Interesse an mündigen, gut gebildeten und medienkompetenten Bürgern hat, passen solche lehn dich zurück, wir entscheiden und machen alles für dich-Vorschläge natürlich besser ins Programm.
1984 lässt auch hier grüßen.
22:31
Bwahahaha! Da sagt doch einer, die CDU hätte keinen Humor mehr! Muahahaha! Laschet sollte damit auf Tour gehen! Hahahaha!
22:03
Oh mein Gott..
Liebe CDU, schaltet einfach das Internet ab dann ist die Welt wieder schön und ihr kommt auf keine dummen Ideen mehr!
Zu dumm, dass gerade diese Partei immer noch genug Wähler findet...
21:03
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18:41
So einen Blödsinn kann sich nur ein Politiker ausdenken?