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Krampitz zieht Kandidatur für Bundesvorsitz der Linken zurück

27.05.2012 | 17:18 Uhr

Die Linkspartei hat einen Kandidaten für den Bundesvorsitz weniger: Der Berliner Schriftsteller Karsten Krampitz zog seine Kandidatur nach fünf Tagen wieder zurück. Es habe sich herausgestellt, dass seine Bewerbung gar nicht mehr nötig sei, teilte Krampitz am Sonntag mit. Mit den inzwischen verkündeten Kandidaturen anderer Genossen habe der Parteitag am 2. Juni tatsächlich eine Wahl.

Berlin (dapd). Die Linkspartei hat einen Kandidaten für den Bundesvorsitz weniger: Der Berliner Schriftsteller Karsten Krampitz zog seine Kandidatur nach fünf Tagen wieder zurück. Es habe sich herausgestellt, dass seine Bewerbung gar nicht mehr nötig sei, teilte Krampitz am Sonntag mit. Mit den inzwischen verkündeten Kandidaturen anderer Genossen habe der Parteitag am 2. Juni tatsächlich eine Wahl.

Der Historiker Krampitz aus Pankow ist erst seit etwa einem Jahr in der Partei aktiv und schreibt derzeit seine Doktorarbeit. Mitglieder zweifelten an der Ernsthaftigkeit seines Vorhabens, das er am Dienstag bei einer Parteiveranstaltung verkündete. Ein Parteisprecher bekräftigte jedoch auch später Krampitz' offizielle Kandidatur, die nun aber wieder Makulatur ist.

Seit Wochen herrscht in der Linken Chaos um die künftige Parteispitze. Bundestags-Vizefraktionschef Dietmar Bartsch bleibt bei seiner Bewerbung, weshalb sich der Ex-Parteivorsitzende Oskar Lafontaine zurückzog. Vier weitere Frauen stellen sich inzwischen zur Wahl, darunter Katja Kipping und die gescheiterte NRW-Spitzenkandidaten Katharina Schwabedissen als Doppelspitze.

dapd

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