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Klaus Ernst hält erneute Kandidatur für Vorsitz der Linken offen

01.06.2012 | 08:45 Uhr

Linken-Parteichef Klaus Ernst schließt nicht aus, dass er sich am Samstag zur Wiederwahl stellt. "Ich werde mich tatsächlich bei der Frage entscheiden, wenn die Wahlen anstehen", sagte Ernst am Freitag in einem Hörfunkinterview des Bayerischen Rundfunks. Die künftige Führung der Linken müsse "das gemeinsame Projekt in Ost, aber auch in West verkörpern", fügte Ernst hinzu.

München/Berlin (dapd). Linken-Parteichef Klaus Ernst schließt nicht aus, dass er sich am Samstag zur Wiederwahl stellt. "Ich werde mich tatsächlich bei der Frage entscheiden, wenn die Wahlen anstehen", sagte Ernst am Freitag in einem Hörfunkinterview des Bayerischen Rundfunks.

Die künftige Führung der Linken müsse "das gemeinsame Projekt in Ost, aber auch in West verkörpern", fügte Ernst hinzu. Dies wolle er gewährleisten. Allerdings gehe er zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass er wahrscheinlich selbst nicht mehr antreten müsse. Ernst brachte erneut Sahra Wagenknecht für den Parteivorsitz ins Gespräch.

Kritik daran, dass Männer Frauen zur Wahl vorschlagen, kam vom stellvertretenden Vorsitzenden der Linken-Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch. "Das entscheiden bei uns Frauen selbstbestimmt", sagte Bartsch, der ebenfalls für den Parteivorsitz kandidiert, am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Er forderte, der Parteitag am Wochenende in Göttingen müsse ein Aufbruch für die Linke werden.

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