Karnevalisten sollten auf Küsschen verzichten
11.11.2009 | 10:21 Uhr 2009-11-11T10:21:00+0100
Essen. Mediziner warnen, sich angesichts der Schweinegrippe im diesen Mittwoch startenden Karneval diesmal zu nahe zu kommen. Düsseldorfs CC-Präsident Engelbert Oxenfort mahnt, auf manches "Bützchen" zu verzichten. Auch Oberhausens Narren plädieren für Zurückhaltung beim Küsschen geben.
Für Viren wird die diesjährige Karnevalssession ein Fest, da sind sich Experten sicher. "Grundsätzlich gilt: Je enger der Kontakt, desto höher das Risiko einer Ansteckung", sagt ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums auf Anfrage. Beim Landesinstitut für Arbeit und Gesundheit (Liga) NRW erklärte ein Sprecher: "Menschenmassen und enger Körperkontakt machen es dem Virus natürlich sehr leicht, sich schnell zu verbreiten". Und Prof. Herbert Pfister, Leiter des Instituts für Virologie an der Uniklinik Köln, riet gar kurz vor dem Start in die Karnevals-Session an diesem Mittwoch: "Man wäre eigentlich gut beraten, wenn man in diesen Zeiten solche Massenveranstaltungen meidet."
"Die Neue Grippe ist natürlich ein Thema"
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Zehntausende werden an diesem Mittwoch, dem 11.11., besonders in den rheinischen Karnevals-Hochburgen Düsseldorf und Köln ab 11:11 Uhr den Start in die Session feiern - im Pulk, schunkelnd und Küsschen verteilend. Dass sich nennenswert viele Narren davon abhalten ließen, wird in den Chefetagen des organisierten Frohsinns vorerst nicht erwartet: "Die Neue Grippe ist natürlich ein Thema", sagt Sigrid Krebs, Sprecherin des Kölner Festkomitees. Wie schon in den Vorjahren aber seien viele Karnevals-Sitzungen "längst ausverkauft".
In Düsseldorf hat unterdessen Thomas P. Ledwon Konsequenzen gezogen und einen Teil des "Hoppeditzlaufs", der am kommenden Samstag erstmals in der Stadt starten soll, gestrichen: "Den 'Bützchen-Lauf' wird es nicht geben", sagt Ledwon. Dabei hätten die Teilnehmer 1111 Meter Strecke hinter sich bringen müssen. "Sieger wäre geworden, wer die meisten Kussabdrücke auf der Wange hat. Oder woanders."
Impfung wirkt erst nach 14 Tagen
Wer sich diesmal ins Getümmel stürzt, sollte sich mit der Schweinegrippe auseinandersetzen "und sich impfen lassen", rät Michael Bergmann, Sprecher der Düsseldorfer Stadtverwaltung. Allerdings: "Die Impfung braucht 14 Tage bis sie wirkt"; wer sich jetzt die Spritze gibt, ist zu Hoppeditz Erwachen also noch ungeschützt.
Ohnehin rät Engelbert Oxenfort, Präsident des Düsseldorfer Comitee Carneval, "man sollte mit der Bützerei diesmal vorsichtiger sein". Oxenfort jedenfalls hat sich vorgenommen, diesmal seine persönlichen Abwehrkräfte zu intensivieren: "Man muss ja nicht jedem zur Begrüßung um den Hals fallen". Er wolle sich sogar mit dem Hand-Geben zurückhalten. "Man kann es ja auch wie der Papst machen und einfach in die Menge winken".
Angst vor einem Veranstaltungs-Verbot
Sorgen macht sich unterdessen Bodo Malsch, Präsident des Hauptauschusses des Duisburger Karnevals: "Dass irgendwelche Behörden Karnevalsveranstaltungen verbieten könnten - das wäre für viele Vereine eine Katastrophe." Das Hoppeditz Erwachen auf der Duisburger Königstraße am kommenden Samstag, 14. November, werde jedenfalls mit großem Tamtam gefeiert; 1200 Aktive von 26 Duisburger Karnevalsgesellschaften laufen auf. Über ein Verbot macht man sich in Köln derzeit keine Gedanken, sagt Festkomitee-Sprecherin Sigrid Krebs: "Wenn es in diesem Winter Versammlungsverbote gibt, wäre doch das gesamte öffentliche Leben betroffen. Da ist der Karnevals das geringste Problem."
Die Verlegung und Absage von närrischen Veranstaltungen ist in Oberhausen kein Thema. Doch auch hier ruft der Hauptausschuss der Narretei zur Sparsamkeit mit der traditionellen Herzlichkeit auf. Präsident Heiner Dehorn: „Wir hoffen, dass die Schweinegrippe nicht zu sehr stört.“ Das fleißige Verteilen der Bützchen soll nach Empfehlung des Dachverbandes aller Oberhausener Gesellschaften eingeschränkt werden.
Im Gesundheitsministerium in Düsseldorf zählt man unterdessen 8000 Schweinegrippe-Fälle in NRW. Mit Blick auf die anstehende Frohsinns-Saison verweist Sprecher Stephan Pohlkamp auf die allgemeinen Hygiene-Empfehlungen des Ministeriums und die "Einfachen Regeln gegen das Ansteckungsrisiko" - neben den Hinweisen "häufig Hände waschen" und "Das Berühren von Augen, Nase und Mund vermeiden" gibt man auch den Ratschlag: "Menschenansammlungen meiden". Dass sich ein Bestandteil des Karnevals-Treibens selbst als bester Schutz vor einer Ansteckung erweist, kann Pohlmann unterdessen nicht bestätigen: "Es ist nicht empfehlenswert, Alkohol in einer Konzentration zu trinken, die Bakterien abtötet."
11:01
Die Schweinegrippe-Lüge
Saturday, 15. August 2009
1976 drohte ebenfalls die Schweinegrippe. Mit großer Propaganda wurden damals US-Bürger zur Impfung getrieben. Resultat: Tote und dauerhafte Nebenwirkungen. 4000 Schweinegrippe-Impf-Geschädigte forderten Schadenersatz - bis heute erfolglos.
Unglaublich, aber wahr: 1976 gab es schon einmal eine Schweinegrippe-Hysterie. Damals arbeiteten die Behörden mit den gleichen Mitteln wie heute.
Gesundheitsorganisationen schlugen Alarm, Regierung verbreitete Panik, Massenmedien priesen die Impfung als einziges Gegenmittel. In großangelegten Werbekampagnen wurden die Bürger zur Impfung aufgerufen. Dabei schreckte die Pharmaindustrie und die Behörden damals nicht vor handfesten Lügen zurück.
Trotz zunächst gegenteiliger Versicherungen bekamen die Menschen einen unausgereiften Stoff unter die Haut gespritzt. Folge: Einige starben, viele wurden unheilbar krank.
Auch damals war es so, dass die Impfung im Vorfeld kaum getestet wurde. Den Menschen aber wurde das Vakzin als sicher verkauft. Die Pharmaindustrie vermeldete, dass auch berühmte Persönlichkeiten und sogar Politiker sich hätten impfen lassen.
Der Skandal: Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Vorzeige-Berühmtheiten keineswegs unter die Impfpistole gingen.
Die unten stehende Dokumentation von CBS wurde nur einmal ausgestrahlt im US-Fernsehen, und ist seitdem in den Archiven verschwunden.
Die Dokumentation zeigt, wie Politiker und Gesundheitsbehörden in Zusammenhang mit der Schweinegrippe-Impfung Unwahrheiten verbreiteten. Die angeblich risikolose Impfung führte in vielen Fällen zum Tod. In Tausenden von Fällen hinterließ sie lebensbedrohende Gesundheitsschäden.
Die Schweinegrippe kam den Politikern damals gerade Recht: Sie standen wegen des Vietnam-Kriegs und der Watergate-Affäre unter Generalverdacht, zudem war 1976 Wahljahr. Die Schweinegrippe war ein willkommener Anlass, sich zu profilieren. Die Produktion des Impfstoffes begann.
Schon kurze Zeit später - nachdem sich Millionen von Menschen haben impfen lassen - verflog die Schweinegrippe Hysterie wieder. Doch die Folgeschäden blieben.
Diese Dokumentation fördert in unfassbarer Weise Paralleln zutage - zum Vorgehen von Politikern und WHO heutzutage.
CBS Reportage Teil1
CBS Reportage Teil 2
Hier werden vor allem die Behörden und Gesundheitsorganisationen entlarvt, welche wider besseres Wissen die Massenimpfung durchgedrückt hatten, obwohl der Stoff nicht richtig getestet war und Nebenwirkungen bekannt sind.
Der Höhepunkt der damaligen Impfpropaganda bestand darin, dass angeblich Berühmtheiten wie der damalige US-Präsident Ford, Henry Kissinger, Elten John, Muhamed Ali an der Impfung teilgenommen hätte. So verbreitete es die Gesundheitsbehörde. Doch das Gegenteil war richtig: Die genannten Personen weigerten sich, impfen zu lassen.
10:16
Wenn ich so einen Schwachsinn lese, hört auf zu leben Sklaven, ihr dürft auf dieser Welt nur arbeiten und sich gegen irgendwelche Schwachsinnsgrippen impfen lassen! Panikmache in welcher Form auch immer ist leider nicht angekommen, also unterlasst diese ganzen Berichte,wir machen sowieso was wir wollen und lassen uns nicht von Medien, Politiker und Pharmalobby beeinflussen! Nehmt euren Impfstoff schön selber wenn dieser so gut ist, schön mit gutem Beispiel vorangehen!
22:10
#8 von Frohsinn
Ergänzung: Aufgesetzte Fröhlichkeit gibts das ganze Jahr über bei RTL. In flachster Weise - und ohne jede Ansteckungsgefahr! Gestört alleine durch noch flachere Werbung.
22:05
Karnevalisten sollten auf Karneval verzichten. Aufgesetzte Fröhlichkeit gibts das ganze Jahr über bei RTL.
21:43
Der von der interessierten Pharmaidustrie gesteuerten Bekämpfung einer Schweinegrippen-Epidemie ist es geschuldet, den Karneval 2009 durch Sondergesetz komplett zu verbieten, sofern die Jecken nicht bei jeder Karnevalsveranstaltung eine Impfbescheinigung zur Kontrolle durch eine neu zu schaffenden amtlichen Behörde vorgelegt werden kann. Auch intime Kontakte innerhalb der jecken kussfreudigen Bevölkerung bedürfen der besonderen gebühenpflichtigen staatlichen Sondergenehmigung. Es wäre doch gelacht, wenn wir mit symptomatischer deutscher Gründlichkeit dieses aktuelle Gesundheitsproblem nicht in den Griff kriegen! Offenbar hat man bereits behördlich gelernt: Bei der medial in gleiche Weise ausgeschlachteten Vogelgrippe die das deutsche Volk erheblich dezimierte, hatten die Behörden schuldhaft versäumt, das Vögeln zu verbieten.
19:20
Hilfe, Sie könnten sterben!
Leben ist nun mal lebensgefährlich. Und wenn die Zeit reif ist, was niemand vorher weiß, wann es soweit ist, macht es der Infarkt, die Schweinegrippe, der Geisterfahrer oder der nasse Boden im Bad, auf dem man ausrutscht.
Leben ist so gefährlich, es sollte sofort verboten werden!
11:56
@3 dann kann es auch Küßchen geben,angesteckt wird sich auf jeden Fall!
09:04
Ein Glück, dass ich hier im hohen Norden nicht akut gefährdet bin ;)
08:50
Egal, gibt halt keine Küsschen.
Es wird dann sofort auf außerehelichen GV übergegangen.
08:41
Genau Timo ,
das sich andere Mitbürger durch diese ausgelassene Fröhlichkeit belästigt fühlen interessiert keinen !