Juli Zeh fordert niedrigere Preise für E-Books
30.05.2012 | 13:14 Uhr 2012-05-30T13:14:47+0200Schriftstellerin Juli Zeh fordert niedrigere Preise für elektronische Bücher. Die Kunden seien nicht bereit, für ein E-Book mehr als 20 Euro auszugeben, "also machen sie Raubkopien", sagte die 37-Jährige dem "Zeit"-Magazin laut Vorabbericht.
Hamburg (dapd). Schriftstellerin Juli Zeh fordert niedrigere Preise für elektronische Bücher. Die Kunden seien nicht bereit, für ein E-Book mehr als 20 Euro auszugeben, "also machen sie Raubkopien", sagte die 37-Jährige dem "Zeit"-Magazin laut Vorabbericht. "Die kriminelle Energie entsteht erst durch das Gefühl, abgezockt zu werden, und deshalb wäre es schlau, E-Books billiger anzubieten."
Zeh kritisierte zudem, dass sie ihre E-Books nicht weitergeben könne: "Man kann sie nicht einfach dem besten Freund leihen wie das gute alte Buch." Mit Blick auf die Debatte um den Schutz des Urheberrechts sagte Zeh, sie stehe eher auf der Seite derer, die das Internet verteidigen. "Aber ich bin trotzdem gegen das Raubkopieren. Beides kann man nämlich zusammendenken. Leider kapiert das momentan keiner."
dapd
14:55
Mir sind 20€ für ein normales Buch schon oft genug viel zu viel Geld
Ich überlege lange, ob ich für den kurzweiligen Lesegenuß so viel ausgebe, erst recht wenn es keine 300 Seiten sind.
E-Books sind zwar ein klein wenig günstiger, aber ich persönlich würde max. 1/3 des normalen buchpreises dafür ausgeben, bevor ich vom Papier auf Datei umsteigen würde. Noch bevorzuge ich allerdings das Papier