Japan nahm Warnungen von 2008 nicht ernst
16.03.2011 | 17:57 Uhr 2011-03-16T17:57:00+0100
London. Vor zwei Jahren wiesen Experten der Internationalen Atomenergiebehörde Japan auf große Sicherheitslücken in den Atomkraftwerken hin. Das enthüllte WikiLeaks. Die japanische Regierung nahm die Warnungen nicht ernst.
Bereits vor zwei Jahren hat die Internationale Atomenergiebehörde Japan auf Sicherheitslücken in seinen Atomkraftwerken hingewiesen. Das geht aus einer von WikiLeaks veröffentlichten US-Depesche hervor. Die Meiler seien starken Beben nicht gewachsen, heißt es darin.
In den Warnungen der IAEA war von veralteten Sicherheitsstandards und „einem ernsten Problem“ im Falle starker Erdbeben die Rede. Wie der „Daily Telegraph“ berichtet, versprach die japanische Regierung damals, die Sicherheitsstandards zu erhöhen. Sie werde sich demnächst unvermeidlichen Fragen darüber stellen müssen, warum dies nicht ausreichend erfolgt sei, heißt es in dem Bericht weiter.
Regierungschef unter Druck
Die Regierung habe auf die Warnung reagiert, indem ein Notfallschutzzentrum in der Nähe des Fukushima-Kraftwerks eingerichtet wurde. Das Kraftwerk war in seiner Bauweise nur auf Erdbeben der Stärke sieben ausgerichtet. Das verheerende Erdbeben von vergangenem Freitag lag aber bei der Stärke neun.
Diese Neuigkeiten könnten Naoto Kan, Japans Regierungschef weiter unter Druck setzen, heißt es im “Daily Telegraph“. Er steht in der Kritik, sein Volk über die tatsächlichen Ausmaße der Krise im Dunkeln zu lassen.
19:05
Genau so klasse der Live-Ticker, der schreibt:
18.54 Uhr Ingenieuren ist es offenbar gelungen, ein externes Stromkabel an den Reaktor Nr. 2 zu legen, teilt die Internationale Atomenergiebehörde mit. Die Japaner planten den Stromanschluss, sobald das Besprühen mit Wasser beendet sei.
Ich denke, Ingenieure legen höchst selten Kabel!
20:23
Selten so einen Schwachsinn gelesen !
Welches AKW hält einem Erdbeben der Stufe 9 stand ?
Ausserdem wurde nach dem Beben das AKW automatisch abgeschaltet, das Problem war die Kühlung die weiter erfolgen muss.
Da der Tsunami dem AKW den Rest gab.
Freue mich schon auf die Schlagzeile nach einem Anschlag.
Ohh wir hatten ja gewarnt, aber der böse Attentäter hatte 2kg zuviel Sprengstoff eingesetzt das konnten wir ja nicht ahnen ...
19:50
juj