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IStGH kündigt Prozess zu Gewalt nach Wahlen in Kenia 2007 an

10.07.2012 | 07:39 Uhr

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) will in einem Prozess die mutmaßlichen Verantwortlichen für die Gewaltausbrüche nach den Wahlen in Kenia 2007 mit mehr als tausend Todesopfern zur Rechenschaft ziehen. Zwei voneinander unabhängige Prozesse sollten am 10. und 11. April 2013 beginnen, teilte das im niederländischen Den Haag ansässige Gericht am Montag mit.

Den Haag (dapd). Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) will in einem Prozess die mutmaßlichen Verantwortlichen für die Gewaltausbrüche nach den Wahlen in Kenia 2007 mit mehr als tausend Todesopfern zur Rechenschaft ziehen. Zwei voneinander unabhängige Prozesse sollten am 10. und 11. April 2013 beginnen, teilte das im niederländischen Den Haag ansässige Gericht am Montag mit.

Unter den Angeklagten sind der ehemalige kenianische Bildungsminister William Ruto und Uhuru Kenyatta, der Sohn des Staatsgründers Jomo Kenyatta. Ihnen und zwei weiteren Angeklagten werden unter anderem Mord, Deportation und Verfolgung politischer Gegner vorgeworfen. Alle vier erklärten sich im Vorfeld für unschuldig.

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dapd

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