Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Nachrichten

Iran dementiert Beteiligung bei Anschlag auf israelische Touristen

19.07.2012 | 19:28 Uhr

Iran hat eine Beteiligung an dem Selbstmordattentat auf israelische Touristen in Bulgarien dementiert. Teheran reagierte damit am Donnerstag auf Vorwürfe aus Israel, wonach der Iran und die von ihm unterstützte radikalislamische Hisbollah hinter dem Anschlag mit sieben Toten steckten.

Teheran (dapd). Iran hat eine Beteiligung an dem Selbstmordattentat auf israelische Touristen in Bulgarien dementiert. Teheran reagierte damit am Donnerstag auf Vorwürfe aus Israel, wonach der Iran und die von ihm unterstützte radikalislamische Hisbollah hinter dem Anschlag mit sieben Toten steckten. Die Beschuldigungen dienten dazu, die internationale Aufmerksamkeit von der Rolle Israels bei der Ermordung iranischer Atomwissenschaftler abzulenken, sagte der Sprecher des iranischen Außenministerium, Ramin Mehmanparast.

Zuvor hatten bereits iranische Medien Berichte über eine mutmaßliche Verwicklung Teherans in den Anschlag in der Schwarzmeerstadt Burgas zurückgewiesen. Entsprechende Äußerungen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu seien "lächerlich", hieß es am Donnerstag in einem Kommentar auf der Website des iranischen Staatsfernsehens. Es handle sich dabei um einen Versuch, den Iran und seine Verbündeten, wie etwa Syrien, zu diskreditieren.

© 2012 AP. All rights reserved

dapd

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6898036/create

Fotos und Videos
Spielabbruch nach Schlägen
Bildgalerie
Gewalt
Prinz mit 80 Jahren
Bildgalerie
Karneval
Aus dem Ressort
Bedauern und Überraschung über Rücktritt von Benedikt XVI.
Papstrücktritt
Der angekündigte Rücktritt von Papst Benedikt XVI. sorgt in Deutschland für große Betroffenheit und Überraschung. Politiker und Organisationen verleihen ihrem Mitgefühl und ihrem Respekt vor dem Würdenträger Ausdruck. Andere Gläubige hoffen auf einen Neuanfang.
Letzter Arbeitstag für Gießerei-Mitarbeiter in Oberhausen
Wirtschaft
In dieser Woche gingen die Mitarbeiter der Oberhausener Babcock-Gießerei zum letzten Mal zur Arbeit. Nur wenige von ihnen haben bisher einen neuen Job gefunden. Knapp drei Dutzend der Mitarbeiter haben noch Restarbeiten erledigt. Nun wurden die letzten Gießmodelle von den Auftraggebern abgeholt.