Iran beginnt Manöver in der Straße von Hormus
04.02.2012 | 13:49 Uhr 2012-02-04T13:49:42+0100Die iranische Revolutionsgarde hat ein Manöver in der Straße von Hormus begonnen. Die am Samstag gestartete Übung war schon seit Wochen geplant. Im Süden des Irans seien auch Bodentruppen im Manöver, meldeten iranische Staatsmedien. Ob sie an einer gemeinsamen oder einer separaten Übung teilnehmen, ließ der Bericht offen.
Teheran (dapd). Die iranische Revolutionsgarde hat ein Manöver in der Straße von Hormus begonnen. Die am Samstag gestartete Übung war schon seit Wochen geplant. Im Süden des Irans seien auch Bodentruppen im Manöver, meldeten iranische Staatsmedien. Ob sie an einer gemeinsamen oder einer separaten Übung teilnehmen, ließ der Bericht offen. Die Revolutionsgarde steht unter der direkten Kontrolle des geistlichen Führers Ayatollah Ali Chamenei und ist unter anderem für das Raketenprogramm des Landes verantwortlich.
Chamenei hatte in einer Fernsehansprache am Freitag vor ausländischen Angriffen auf die iranischen Atomanlagen gewarnt. Solche Angriffe würden den US-Interessen im Nahen Osten "zehn Mal mehr" schaden als dem Iran, erklärte er. Chamenei sicherte allen Gegnern Israels die Unterstützung seines Landes zu. Für die vom Iran unterstützten Extremistengruppen wie der Hisbollah im Libanon war dies ein Zeichen dafür, dass sie im Falle eines israelischen Angriffs auf den Iran wohl grünes Licht aus Teheran für eigene Schläge gegen Israel erhalten werden.
Warnungen an die OPEC
Die offizielle israelische Politik ist derzeit aber allem Säbelrasseln zum Trotz, den von EU und USA beschlossenen Sanktionen Zeit zu geben, damit sie ihre Wirkung entfalten können. Allerdings sagte der iranische Ölminister Rostam Kassemi am Samstag, der Iran habe bereits Abnehmer identifiziert, die die EU-Staaten als Käufer iranischen Öls ersetzen könnten. Außerdem warnte Kassemi Saudi-Arabien und andere OPEC-Staaten davor, ihre Ölproduktion zu erhöhen, um den möglichen Ausfall iranischer Lieferungen aufzufangen. Das Kartell solle sich nicht als politische Waffe gegen einen Mitgliedsstaat benutzen lassen, sagte er.
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17:12
Man möchte sagen " Herr vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun". Es ist vielleicht legitim, Manöver innerhalb der eigenen Hoheitsgewässer durchzuführen, dennoch wird das als Spiel mit dem Feuer gesehen. Ausserdem sollte Iran mit offenen Karten spielen und die Anlagen von unabhängigen Inspektoren ansehen lassen. Was wäre daran falsch? Im anderen Fall wird doch nur das Misstrauen bestätigt.
16:37
Und???? Warum diese Nachricht??? Das der Iran Manöver zum Schutz seines Landes gegen potentielle Angreifer wie die USA, Israel, Nato vor seiner "Haustür" unternimmt ist doch wohl mehr als legitim . Diese Propaganda-news werden unerträglich. Nicht der Iran ist gefährlich für die WELT oder die Region sondern die in ihrem sog. Stolz verletzten USA, die das Desaster ihrer dortigen Kriegspolitik Persien-Verlust / Botschaftsbesetzung(Geiselnahme der CIA-Botschaftsangehörigen) / gescheiterter Befreiungsversuch (abgeschossene amerik. Hubschrauber im iran. Wüstensand/ verlorener Stellvertreterkrieg (Saddam-Irak (vom CIA und Westen) gegen Iran). Wer ist hier der Scharfmacher???? Die Antwort liegt in der Geschichte. Lest sie und ihr werdet wissen.
Oder liegen im iranischen Wüstensand Massenvernichtungswaffe, so wie in Israel?