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Insolvenzverwalter ruft Schlecker-Mitarbeiter per Brief zur Ordnung

01.06.2012 | 20:20 Uhr

Der Insolvenzverwalter der Drogeriemarktkette Schlecker, Arndt Geiwitz, hat an die Beschäftigten appelliert, bis zum Schluss durchzuhalten. "Uns ist vollkommen klar, dass dies für Sie persönlich eine extrem belastende Situation ist, die mit Unsicherheiten und möglicherweise auch Wut verbunden ist", schreibt er in einem Brief an die Mitarbeiter, der den "Stuttgarter Nachrichten" vorliegt.

Stuttgart (dapd-bwb). Der Insolvenzverwalter der Drogeriemarktkette Schlecker, Arndt Geiwitz, hat an die Beschäftigten appelliert, bis zum Schluss durchzuhalten. "Uns ist vollkommen klar, dass dies für Sie persönlich, wie auch Ihre Familien, eine extrem belastende Situation ist, die mit Unsicherheiten und möglicherweise auch Wut verbunden ist", schreibt er in einem Brief an die Mitarbeiter, der den "Stuttgarter Nachrichten" vorliegt.

In dem Schreiben heißt es weiter: "Trotzdem möchten wir Sie eindringlich bitten, den Ausverkauf und die ordnungsgemäße Umsetzung nach Kräften zu unterstützen. Insbesondere, um die Verbindlichkeiten gegenüber den Mitarbeitern wie auch anderen Gläubigern bedienen zu können, braucht das Unternehmen auch die Erlöse aus dem Ausverkauf."

Geiwitz warnt die Mitarbeiter davor, nach Bekanntgabe der Zerschlagung ihren Pflichten nicht mehr nachzukommen. "Zum Schutz unserer vielen loyalen Mitarbeiter müssen wir darauf hinweisen, dass Ihr Arbeitsvertrag mit all seinen Rechten und Pflichten nach wie vor Bestand hat und die Insolvenzverwaltung verpflichtet ist, jedweden Unregelmäßigkeiten und Gesetzesverstößen genau nachzugehen."

dapd

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Kommentare
01.06.2012
21:33
Insolvenzverwalter ruft Schlecker-Mitarbeiter per Brief zur Ordnung
von clausalleinzuhaus | #1

Der Mann ist sich auch für den blödesten Spruch nicht zu schade. Jetzt bedroht der auch noch die Frauen. Wenn jetzt als Reaktion eine Sommergrippe das Unternehmen heimsucht, ist dies das Ergebnis unprofessioneller Briefschreiberei. Vieleicht war die Aufgabe bei Schlecker doch eine Nummer zu groß für ihn.

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